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Wegen der Erstmeldung über eine eingeklemmte Person rückte die Feuerwehr mit großem Aufgebot an.

Plettenberg. (ots) Glimpflicher als befürchtet verlief ein Arbeitsunfall in Oesterau, berichtet die Feuerwehr Plettenberg.

Gegen 11.20 Uhr wurde am heutigen Donnerstag (15. November) die Plettenberger Feuerwehr zu einem Betriebsunfall mit dem Stichwort “eingeklemmte Person” von der Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises in den Ortsteil Oesterau alarmiert. Umgehend machten sich die Einheiten Feuer- und Rettungswache, der Rüstzug aus Ohle sowie Holthausen und Oestertal auf den Weg zur Einsatzadresse Unterm Knebel. Vor Ort angekommen gab es zwar einen verletzten Mitarbeiter eines dort ansässigen Abbruchunternehmens, eingeklemmt war dieser jedoch nicht, weshalb die nachrückenden Rettungskräfte ihre Einsatzfahrt umgehend abbrechen konnten.

Die Feuerwehr vermutet folgenden Hergang: Der Mitarbeiter war vermutlich in der Maschinenhalle eines Abbruchunternehmens auf eine dort abgelegte Baggerschaufel geklettert und von dieser gestürzt. Dabei zog er sich eine möglicherweise schwerere Beinverletzung zu und informierte daraufhin per Handy einen Kollegen. Dieser interpretierte die Notlage des Hilfeersuchenden vermutlich so, dass sein Kollege unter einer Maschine eingeklemmt wäre. Entsprechend erfolgte der Notruf zur Leitstelle, weshalb die Alarmierungskette der Rettungskräfte mit entsprechendem Stichwort erfolgte.

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Die Kräfte der Feuer- und Rettungswache sowie der Plettenberger Notarzt versorgten den Verunglückten und brachten ihn mit dem Verdacht auf schwere Beinverletzungen ins Klinikum Lüdenscheid.

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