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Trotz Regen kamen junge und alte Besucher und setzten sich mit Rassismus und Diskriminierung auseinander. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. (pmk) “Wir haben ein Zeichen gesetzt”, da ist sich Alexandra Herl vom Märkischen Kreis sicher. Die Regionalkoordinatorin des Netzwerks “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” hatte die Wanderausstellung “Sei eine Stimme” auf den Lüdenscheider Sternplatz geholt. Die Ausstellung stellt Personen dar, die ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus teilen und Minderheiten damit eine Stimme geben.

An einer interaktiven Foto-Station konnten die Besucher sich mit ihren eigenen Statements gegen Diskriminierung ablichten lassen. Martin Rietsch, der Initiator der Ausstellung, will mit den Aktionstagen, die in ganz Deutschland stattfinden “positive Akzente setzen”. Die Arbeit gegen Rassismus erlebt er nicht als Sprint, sondern als Dauerlauf.

Martin Rietsch, Initiator der Aktion “Sei eine Stimme” mit Alexandra Herl vom Märkischen Kreis und Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

Auch Bürgermeister Dieter Dzewas begrüßte die Aktion vor dem Rathaus: “Wir dürfen uns Rassismus nicht erlauben”, denn Zuwanderung sei eine Bereicherung für die Region. Organisatorin Herl freut sich insgesamt über den Aktionstag, besonders die Podiumsdiskussionen waren sehr ergreifend und spannend. “Dass das Wetter nicht mitgespielt hat, ärgert natürlich, aber das können wir nicht ändern”, so ihr Fazit.

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Durch immer wiederkehrenden Regen war die Lüdenscheider Innenstadt nicht so besucht wie üblich. Für das nächste Jahr plant Herl schon Projekttage an Schulen, um auf Rassismus und Diskriminierung aufmerksam zu machen. Diese sind natürlich abhängig von der Corona-Situation.

Mehr Infos zum Aktionstag unter www.seieinestimme.de.

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