Stephan Franz, Vorstand der Sportklinik Hellersen, Anja Häfner, ehemalige Pflegedienstleitung, Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender Sportklinik Hellersen, Andreas Rabe, Pflegedienstleitung und Dr. Petra Scheffer, Ärztliche Direktorin. Foto: Marie Schulz  

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Neues Jahr, neue Mission! Für viele Menschen markiert dar Jahreswechsel einen Zeitraum, um mit etwas Neuem zu beginnen. Für Andreas Rabe war dies ebenfalls der Fall. Er übernahm seine neue Position als Pflegedienstleitung in der Sportklinik Hellersen. So neu ist diese Aufgabe allerdings nicht für ihn. Seit er im März 2022 zum Team der Sportklinik Hellersen wechselte, stand er der bisherigen
Pflegedienstleitung, Anja Häfner, als ihre Stellvertretung zur Seite.

Andreas Rabe bringt dabei viel Erfahrung mit. Bereits kurz nach seiner Ausbildung zum
Krankenpfleger 1997, übernahm er die stellvertretende Stationsleitung der peripheren Station (Pneumologie, Infektiologie, Schlaflabor) der Märkischen Kliniken. 2010 wechselte er auf die Intensivstation und absolvierte über die Jahre mehrere Weiterbildungen, unter anderem zum Reanimations und Notfalltrainer sowie zum Wundexperten. 2020 wechselte er schließlich nach Hagen Haspe, um dort bei dem Aufbau einer neuen Intensivstation zu helfen und das dortige Leitungsteam der Klinik zu ergänzen.

Im März 2022 jedoch zurück nach Lüdenscheid und entschied sich für die Sportklinik Hellersen.

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„Wir wünschen Herrn Rabe für seine neue Aufgabe viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir die Patientenversorgung zukünftig weiterentwickeln undzu einem noch besseren Ansprechpartner für unsere Patienten werden“, sagt Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen.

Anja Häfner war vele Jahre im Funktionsdienst im OP tätig, bevor sie 2018 in den
stationären Bereich der Pflege wechselte. 2020 übernahm sie die Pflegedienstleitung zunächst interimsweise und 2021 schließlich auch offiziell.

Der Beruf der Krankenschwester war schon in ihrer Kindheit ihr Traumberuf. „In der Grundschule hatte ich ein rotweißes Arztköfferchen und ein Schwesternhäubchen zum Spielen. Das fand ich einfach nur toll. Und mein Berufswunsch hat sich auch in der gesamten Schulzeit nicht geändert. Im Gegenteil. Spätere Praktika in der Pflege und auch im Altenheim haben mich darin noch einmal bestärkt“, erinnert sich Anja Häfner.

Ausschlaggebend war für sie dabei vor allem die Dankbarkeit, die die Patienten einem für die Zuwendung entgegenbringen. Ihren ersten Arbeitstag in der Sportklinik Hellersen hatte sie 1989 direkt nach ihrem Examen zur Krankenschwerster. „Die Klinik war mir natürlich schon damals ein Begriff“, erklärt Anja Häfner. Nach so vielen Jahren fällt es ihr trotz des eigenen Wunsches schwer, sich von ihren Kollegen und der Klinik zu verabschieden. „Ich habe immer gerne in der Sportklinik Hellersen gearbeitet. Die  Kollegen werden mir sehr fehlen. Es ist ein tolles und aktives Miteinander. Anonymität gibt es hier nicht“, sagt Anja Häfner.