Beim Einpacken der Geschenke zum Abtransport halfen Grundschüler tatkräftig mit. Foto: privat

Plettenberg. (eb) „Das war eine tolle Überraschung, mit der ich gar nicht mehr gerechnet hatte“, freute sich Manuela Winkemann von der evangelischen Kirchengemeinde Plettenberg, als sie an der Martin-Luther-Schule 106 Schuhkarton-Geschenke für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ in Empfang nehmen konnte. So viele Schülerinnen und Schüler hatten sich engagiert und für das Hilfsprojekt gesammelt. Einige von ihnen halfen tatkräftig mit, um die Päckchen ins Auto zu verladen.

Über 100 Schuhkarton-Geschenke sammelten die Martin-Luther-Grundschüler. Foto: privat

Zuvor hatten die Kinder an den beiden Schulstandorten in der Stadtmitte und im Oestertal vom Teilen und Abgeben gesprochen. Es entwickelte sich die Idee, bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mitzumachen und die Eltern über einen Flyer zu informieren und um Spenden zu bitten – kurzum: auf diese Weise zu teilen und abzugeben.

Über die große Resonanz waren auch die Lehrkräfte sehr erstaunt. „Die vielen Pakete und die Aussagen der Kinder zeigen deutlich, dass an unserer Schule nicht nur über Solidarität mit den Schwächeren gesprochen, sondern sie auch gelebt wird“, sagte Schulleiter Thorsten Jagusch und wies darauf hin, dass es sogar noch mehr Engagement in den Familien gegeben habe und einige Kinder außerdem Pakete für andere Organisationen gepackt hätten, um beispielsweise Flutopfer oder Kinderheime zu unterstützen.

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Die Schuhkarton-Geschenke werden auf die Reise nach Osteuropa geschickt. Dort sollen sie bedürftigen Kindern ein Lächeln zur Weihnachtszeit ins Gesicht zaubern. Die Kinder der Martin- Luther-Schule haben dann zweifachen Grund zur Freude: über die eigenen und über die abgegebenen Geschenke.

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