Der ambulante Hospizdienst DA-SEIN verzeichnet eine konstant hohe Nachfrage und sucht weitere Ehrenamtliche. Foto: pixabay

Hagen. Mit mehr als 100 Sterbebegleitungen im zurückliegenden Jahr verzeichnet der ambulante Hospizdienst DA-SEIN der Diakonie Mark-Ruhr eine konstant hohe Nachfrage in Hagen. Möglich ist das Angebot der Sterbebegleitung dank eines engagierten Teams von Ehrenamtlichen. Um der hohen Nachfrage auch künftig gerecht zu werden, bieten die DA-SEIN Koordinatorinnen auch in diesem Jahr eine Schulung für Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung an.

Konstant hohe Nachfrage

„Die Ehrenamtlichen begleiten Schwerstkranke und deren Angehörige, geben den Sterbenden Zuwendung, schenken ihnen Zeit und zeigen so, dass sterbende Menschen und deren Angehörige zu uns und unserer Gesellschaft gehören“, erläutert Monika Bischoping von der Diakonie Mark-Ruhr. „Sie erfahren in der Begleitung der betroffenen Menschen Bereicherndes und Erfüllendes über sich selbst. Auf der anderen Seite sind sie aber auch schwierigen Situationen und Beziehungen ausgesetzt.“ Neben Sensibilität sei daher auch ein gewisses Maß an Belastbarkeit Voraussetzung für die ehrenamtliche Tätigkeit.

“Sterbende und ihre Angehörigen gehören zu uns”

Was darüber hinaus wichtig ist, vermittelt der Kurs, der an das so genannte „Celler Modell“ angelehnt ist. Hierzu findet ein Infoabend am Mittwoch, 17. Januar, von 17.30 bis ca. 20.30 Uhr statt (Bergstr. 21, 58095 Hagen). In diesem Rahmen können Fragen gestellt werden, auch gibt es viel Wissenswertes über die Hospizarbeit und den Inhalt der Schulung. Bei Fragen stehen im Vorfeld die Koordinatorinnen unter 02331/ 3751199 zur Verfügung. Unter dieser Rufnummer sind auch Anmeldungen für die Schulung möglich.

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