Start Kurz Notiert in Lüdenscheid Am 21. Juni Gedenkfeier am Mahnmal Hunswinkel

Am 21. Juni Gedenkfeier am Mahnmal Hunswinkel

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Lüdenscheid. Es ist eine über zwanzigjährige Tradition, seit der Errichtung des Mahnmals Hunswinkel am 21. Juni 1997 neben der Klamer Brücke, an die ca. 550 Toten des Arbeitserziehungslagers Hunswinkel (1940-1945) zu erinnern und gleichzeitig an den Beginn des Russlandfeldzugs in der Nacht zum 22. Juni vor 80 Jahren . Allein in der Sowjetunion verloren mehr als 27 Millionen Menschen ihr Leben. Und mehr als die Hälfte der knapp drei Millionen gefallenen deutschen Soldaten starb an der Ostfront. Bis heute bleibt der Ost-West-Konflikt eine Gefahr und gelingt es noch immer nicht, wie in Westeuropa zwischen Frankreich und Deutschland nach der Zeit der Feindschaft eine Zeit der Freundschaft zu schaffen. In Lüdenscheid, wo es keine Kampffront gab, starben mehr als 850 russische Fremdarbeiter, Häftlinge und gefangene Soldaten. Die Gräber auf den evangelischen Friedhöfen, auf dem Russenfriedhof Hühnersiepen und dem Waldfriedhof Loh erinnern an das, was war und rufen zur Arbeit für den Frieden auf.

Die Friedensgruppe lädt alle herzlich ein, mit der Teilnahme an der Gedenkfeier unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen ein Zeichen der Erinnerung für den Frieden zu setzen. Neben Liedbeiträgen von Rüdiger Drallmeyer gibt es am Montag von 17.30 bis 18.00 Uhr zwei Wortbeiträge zur Vergangenheit und Gegenwart.



 

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