Bei den Probedurchgängen im Studio der Stadtbücherei klang's schon vielversprechend. Foto: Rolf Scholten

Lüdenscheid. Poetry Slam und Lüdenscheid – das gehört seit Jahren zusammen. Marian Heuser, der aus Lüdenscheid stammt, hat als Initiator zahlreicher „World of WORDcraft“-Veranstaltungen dafür gesorgt. Am 2. Oktober geht es im Dahlmann-Saal nun in die nächste Runde. Dann erobern Lüdenscheider Jugendliche beim U20 Poetry Slam die Bühne.

Lustige, wütende und ironische Texte

Sie waren beim Poetry Slam Workshop dabei, der im Juli in der Stadtbücherei mit Marian Heuser stattgefunden hat. Sie haben lustige, wütende, ironische Texte verfasst und Stimme und Performance geschult. Die Mutigsten von ihnen stehen nun erstmalig auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und stellen sich als Poetry Slammer*innen der Entscheidung des Publikums.



Marian Heuser coachte die Slam-Anwärter. Foto: Rolf Scholten

Beiträge aus den Kategorien Herz, Humor und Tiefgang werden vorgetragen. Geplant sind zwei Durchgänge. Nach jedem Durchgang kann das Publikum über seinen Favoriten abstimmen.

„Wer die Beiträge am Ende des Workshops erlebt hat, freut sich jetzt schon auf das, was im Oktober zu hören ist“, wirbt Rolf Scholten für den U 20 Slam.

Er ist Vorsitzender der Freunde der Stadtbücherei, die die Veranstaltungsreihe organisiert haben. Da gab es z.B. einen Text von Serena mit beeindruckenden Bildern, Lina setzte sich selbstironisch mit dem Thema Angst und Mut auseinander und Vincent erregte sich über unsere Gedankenlosigkeit angesichts des Bösen und der Verbrechen in der Welt. Drei Monate hatten die Lüdenscheider Jugendlichen jetzt Zeit, weiter an ihren Texten zu feilen oder auch ganz neue Beiträge zu schreiben.

Der U 20 Slam beginnt am Mittwoch, dem 2. Oktober, um 19 Uhr im Dahlmann-Saal, Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Förderung aus dem Altstadt-Fonds und Geld vom Altstadtverein

Ebenso wie der Workshop wird der U 20 Slam aus dem Altstadtfonds des Projektes „Mensch Altstadt“ gefördert, dessen Finanzierung aus Mitteln der Bundesregierung, des Landes NRW und der Stadt Lüdenscheid erfolgt. Einen erheblichen finanziellen Beitrag leistet außerdem der Altstadtverein, der aus dem Überschuss vom 1. Altstadt-Weihnachtsmarkt Geld zur Verfügung stellt.

Beim Workshop im Juli wurde intensiv gearbeitet. Foto: Rolf Scholten

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