Die Möbel aus dem Altstadtbüro, das zum Ende des Jahres aufge-löst wird, kommen Geflüchteten in Lüdenscheid zugute. Foto: Merle Stickdorn

Lüdenscheid. (PSL) Das Altstadtbüro an der Luisenstraße 19 wird zum Ende des Jahres aufgelöst. Die linke Hälfte des Büros, die von der Wirtschaftsförderung Kreisstadt Lüdenscheid (WKL) sowie für die Baustellensprechstunde genutzt wurde, wurde bereits am Mittwoch, 30. November, weitgehend ausgeräumt. Die Einrichtungsgegenstände, darunter Schreibtische, zwei Schwerlastregale sowie etliche Stühle und Lampen, sollen Geflüchteten in Lüdenscheid zugutekommen.

Ludmilla Pieta vom Fachdienst Sonstige Soziale Dienste und Verwaltung hat Kontakt zur Flüchtlingsinitiative Lüdenscheid hergestellt und die Möbel aus dem Büro dem Verein angeboten. Die Flüchtlingsinitiative hat die Möglichkeit, die Möbelstücke zwischenzulagern und dann nach Bedarf an Geflüchtete auszugeben, die bereits in privaten Wohnungen untergekommen sind, aber noch einzelne Möbelstücke benötigen.

Änderung bei Sprechstunden

Isabell Großheim und Chris Tremmel von der WKL bieten ihre wöchentliche Sprechstunde ab sofort nicht mehr im Altstadtbüro, sondern im Büro des Lüdenscheider Stadtmarketings an der Friedrichstraße 4 an. Dort sind sie jeden Dienstag zwischen 9 und 12 Uhr anzutreffen. Die WKL ist vor allem Ansprechpartner für die Gewerbetreibenden in der Altstadt und kümmert sich um das Leerstandsmanagement.

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Die Baustellensprechstunde von Nico Kircher, Fachdienst Bauleitplanung und Städtebau, findet am Donnerstag, 15. Dezember, zum letzten Mal im Altstadtbüro statt. Zwischen 14 und 16 nimmt Nico Kirchner Fragen zur Baustelle und möglichen Einschränkungen, die sich aus den Arbeiten ergeben können, entgegen. Im neuen Jahr findet die Sprechstunde dann als Telefonsprechstunde oder nach vorheriger Absprache in Präsenz im Rathaus statt. Nico Kirchner ist per E-Mail an nico.kirchner@luedenscheid.de oder telefonisch unter der Nummer 02351/172681 zu erreichen.

Da die Förderung für das Quartiersmanagement zum Jahresende ausläuft, sind für Dorothee Linneweber und ihre Kollegin Eva Stuke-Voswinckel die letzten Wochen ihrer Tätigkeit in Lüdenscheid angebrochen. Damit noch alle geplanten Aktionen ohne Einschränkungen stattfinden können, wird die rechte Hälfte des Altstadtbüros erst in einigen Wochen geräumt. Auch die Möbel, die sich dort befinden, werden der Flüchtlingsinitiative zur Verfügung gestellt.