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Rudolf Sparing und Ruth Schimanski - als Harry und Lore sind sie ein Herz und eine Seele. "Alte Liebe" rostet eben nicht. Mit ihnen freuen sich Dagmar Plümer, Sabine Rigas-Gülde und die amtierende Minerva-Präsidentin Britta Kunkel auf die beiden Vorstellungen in der Stadtbücherei. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Vorfreude auf den Abend mit Ruth Schimanski und Rudolf Sparing ist wohl riesig. Die 100 Eintrittskarten für sie szenische Lesung „Alte Liebe“ nach dem Dialog-Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, zu der der Lions Club Minerva am 13. April in die Stadtbücherei einlädt, waren innerhalb von drei Tagen vergriffen. Jetzt legen die Minerva-Damen nach. Für Freitag, 20. April, ist eine zweite Vorstellung angesetzt. Auch sie beginnt um 19.30 Uhr im Saal der Stadtbibliothek. Der Erlös beider Veranstaltungen ist für die Ausstattung der Kinderbücherei bestimmt.

Blick auf die jüngere Generation

Ruth Schimanski und Rudolf Sparing sind ganz gespannt auf die beiden Abende. „‘Alte Liebe‘ handelt von unserer Generation“, sagt Rudolf Sparing. Worum geht’s? Ganz nach dem Motto „Alte Liebe rostet nicht“ haben Harry und Lore 40 Jahre Ehe hinter sich und sich dabei mehr oder weniger bekämpft und arrangiert. Einig sind sich die Alt-Achtundsechziger in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber ihrer Tochter Gloria. Sie hat in ihrem Leben so gut wie alles falsch gemacht und will nun in dritter Ehe einen steinreichen Industriellen heiraten.

In der Geschichte von Harry und Lore kann sich eine ganze Generation wiedererkennen. Das verspricht beste Unterhaltung.

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Weiche Seite von Elke Heidenreich

Rudolf Sparing hat den Dialog-Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder 2008 geschenkt bekommen. Für die Produktion seiner Version von „Alte Liebe“ hat er sich das Buch gründlich vorgeknöpft. „Die Rechte für eine Inszenierung zu bekommen war kein Problem“, berichtet er. Elke Heidenreich habe gleich zugestimmt. „Sie ist eine faszinierende und streitbare Frau“, sagt Rudolf Sparing. In „Alte Liebe“ zeige sie ihre weiche Seite.

Die Rollen von Harry und Lore kommen den beiden Akteuren sehr entgegen. „Liebespaare sind ja meist jünger“, schmunzelt Rudolf Sparing.

Karten ab sofort zu erhalten

Die Minerva-Damen werden sich am 13. Und 20. April mächtig ins Zeug legen. „Wir bieten den Besuchern ein üppiges Fingerfood-Buffet an“, kündigt Sabine Rigas-Gülde an. Dieses Angebot ist gratis. Für die Getränke muss ein Obolus entrichtet werden.

Karten für die zweite Vorstellung zum Preis von 15 Euro sind ab sofort in der Stadtbücherei, im LN-Ticket-Shop und in der Engel-Apotheke zu erhalten.

 

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