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Lüdenscheid. (PSL) Bei Trauungen im Standesamt sind ab sofort nur noch drei Personen zugelassen: das Brautpaar und eine Standesbeamtin. Die Regelung gilt zunächst für unbestimmte Zeit. Damit reagiert die Stadt Lüdenscheid auf die nach wie vor hohen Corona-Zahlen – und auf die zu erwartende Verlängerung sowie Verschärfung des Lockdowns.

„Wir gehen davon aus, dass Bund und Länder weitere Einschränkungen beschließen. Außerdem wollen wir das Risiko einer Ansteckung auch bei uns so gering wie möglich halten“, sagt Standesamt-Leiterin Petra Göldner-Haldimann. Die bereits jetzt getroffene Entscheidung bedeute auch Planungssicherheit für Paare, die sich in den nächsten Tagen und Wochen das Ja-Wort geben wollen. „Wir haben direkt Kontakt mit denjenigen aufgenommen“, so Göldner-Haldimann.

Wer bei der Trauung nicht auf seine Gäste verzichten möchte, kann mit dem Standesamt einen neuen Termin vereinbaren. „Wenn die Menschen das wollen, vergeben wir auch direkt ein neues Datum“, sagt die Standesamt-Chefin. Dabei müsse allerdings eine Frist beachtet werden: Die erforderlichen Unterlagen zur Anmeldung der Eheschließung sollten nicht älter als sechs Monate sein.

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Zuletzt waren neben dem Brautpaar und einer Standesbeamtin noch vier Gäste zur Zeremonie zugelassen.

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