Im Rathaus II (ehemaliges Telekom-Gebäude) wurde bereits Anfang April ein Wartebereich eingerichtet. Foto: Guido Raith

Lüdenscheid. (PSL) Bei der Stadt Lüdenscheid sind aktuell insgesamt 636 Menschen vorregistriert, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Im Laufe der Osterferien haben sich 86 Personen neu gemeldet. Insgesamt sind 483 Flüchtlinge privat untergekommen. 153 Menschen wurden in städtischen Unterkünften einquartiert (Stand: 25. April). Das teilt die Stadt Lüdenscheid mit.

Auch wenn die Zahlen der neu angemeldeten Geflüchteten etwas zurückgegangen sind, arbeitet die Stadt Lüdenscheid weiter daran, Wohnraum anzumieten und einzurichten. Außerdem werden weiterhin Sammelunterkünfte vorbereitet, um im Notfall auch eine größere Menge an Menschen unterbringen und versorgen zu können.

Anmeldung im Rathaus II

Im „Rathaus II“ (ehemaliges Telekomgebäude) können sich Geflüchtete anmelden und vorregistrieren lassen. Das ist zum einen wichtig für den Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Zum anderen erhalten die Menschen hier Informationen zur Unterbringung, medizinischer Versorgung sowie der Anmeldung von Kindern und Jugendlichen an den Schulen. Mitarbeiter aller zuständigen Fachdienste – Soziale Leistungen, Sonstige Soziale Dienste und Verwaltung sowie Bürgeramt – sind vor Ort und kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf.

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Die Anmeldung ist zu folgenden Zeiten möglich:

  • Montag: 8.30 – 16 Uhr
  • Dienstag: 8.30 – 12 Uhr
  • Donnerstag: 8.30 – 16 Uhr
  • Freitag: 8.30 – 12 Uhr

Privaten Wohnraum melden

Weiterhin bittet die Stadt jeden, der abgeschlossenen Wohnraum zur Anmietung zur Verfügung stellen kann, sich unter ukraine@luedenscheid.de zu melden. Über diese Adresse können sich auch Personen melden, die Geflüchtete bei sich aufnehmen möchten. Es wird ein Kontakt zu Geflüchteten hergestellt.

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