Lüdenscheid. Am Donnerstag, 25. November, am internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, lädt die Aktionsgruppe 8.  März Lüdenscheid zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz ein. Die Veransdtaltung beginnt um 18 Uhr.

Auf dem Programm stehen Redebeiträge der Lüdenscheider Aktionsgruppe, der Frauenberatungsstelle im MK und voraussichtlich ein Redebeitrag des Frauenhauses Iserlohn.

Die Aktionsgruppe macht darauf aufmerksam, dass allein im Jahr 2019 115 000 Fälle von Gewalt und Missbrauch gegen/an Frauen/Mädchen bekannt geworden sind. Jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch sogenannte partnerschaftliche Gewalt. Geschätzt wird, dass ca. 34 000 Frauen und Kinder in Deutschland Schutz suchen vor Gewalt. Dem standen 2019 ca. 6800 Plätze in Frauenhäusern gegenüber.

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„Dieser Zustand ist nicht mehr hinnehmbar“, heißt es in einer Mitteilung der Aktionsghruppe. „Die Situation in Frauenhäusern muss jetzt massiv verbessert werden, mehr Gelder, mehr Personal, sofortige Beendigung behördlicher rassistischer Aufnahmeregelungen für Frauen (ungeklärter Aufenthaltsstatus) in Frauenhäusern, mehr Plätze in Frauenhäusern. Bürokratische Hürden und Hindernisse für die betroffenen Frauen müssen abgeschafft werden.“

Die Aktionsgruppe kritisiert, dass die politisch Verantwortlich nur halbherzig handelten oder sogar wegschauten. Das Probleme werde von einer Behörde zur anderen verschoben. Sie fordert: „Gewalt gegen Frauen muss gesellschaftlich geächtet werden.
So wie es jetzt ist, geht es nicht mehr weiter.“

Wer bei der Aktionsgruppe 8. März Lüdenscheid mitarbeiten kann sie unter 8maerzluedenscheid@web.de anschreiben.

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