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Anne Jahn, Susanne Volmer, Silke Vieregge und Heike Schaefer haben die Aktion „Mach dein Ding! Und hilf der Tafel.“ entwickelt. Foto: Wolfgang Teipel

Plettenberg. Die Plettenberger Tafel versorgt finanzschwache Familien mit Lebensmitteln. Jetzt will sie Plettenbergerinnen und Plettenberger in Bewegung bringen. „Mach dein Ding! Und hilf der Tafel.“ Plettenberger und alle anderen, die mitmachen wollen, können laufen, schaukeln, schwimmen, fahren, rollen, notfalls auch fliegen oder ein wenig spazieren gehen. Hauptsache sie bewegen sich und schießen zum Abschluss ihrer Aktion ein Foto für die Tafel. Ein Apfel sollte schon dabei sein. Die leckere Frucht ist das Symbol der Tafel und soll das verbindende Element für alle sein, die ihr Ding machen und der Plettenberger Tafel helfen möchten.

Vertrauen auf die Kreativität

„Das ist ein Schuss ins Blaue“, sagt Heike Schaefer, Leiterin der Freiwilligenzentrale der Diakonie in Plettenberg. Sie hat die Aktion zusammen mit Anne Jahn, Silke Vieregge und Susanne Vollmer entwickelt. Die vier engagierten Frauen vertrauen aber ganz auf die Kreativität und Fantasie der Plettenberginnen und Plettenberger. Sie glauben fest, dass sich viele Menschen in der Bewegungswoche vom 3. bis 11. Oktober etwas einfallen lassen, sich bewegen und für die Tafel spenden. Spaß haben und Gutes tun – beides möchten Heike Schaefer und ihre drei Mitstreiterinnen zusammenführen.

Plettenberger Tafel wird 20 Jahre alt

Anlass für „Mach dein Ding! Und hilf der Tafel“ ist der 20. Geburtstag der Plettenberger Tafel. In der Vor-Coronazeit hatten bereits Planungen für eine größere Veranstaltung in der Innenstadt begonnen. Covid19 machte diese Planungen zunichte. Was tun? Die Tatsache, dass wegen der Pandemie auch die beliebte Sportveranstaltung P-Weg ausfallen muss, brachte die Frauen auf eine Idee. Plettenberger können sich auch allein bewegen. Und so entstand der Plan zur Bewegungswoche. Jeder für sich und trotzdem eine Gemeinschaftsaktion für eine gute Sache – das ist der Grundgedanke, der hinter der Aktion „Mach dein Ding! Und hilf der Tafel“ steckt.

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Sportlich vom 3. bis 11. Oktober

Vom 3. bis 11. Oktober können Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine sportliche Disziplin ihrer Wahl absolvieren. Wandern, laufen, auf Inlinern skaten, Runden mit dem Bobbycar drehen, einen Rasenmähmarathon starten – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mitmachen kann jeder, der Spaß an Bewegung hat, vom Kleinkind bis zum Senior, als Einzelperson, Familie, Gruppe, Schulklasse oder Kindergartengruppe. In der Bewegungswoche starten sie dann zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl und machen zum Schluss ein Selfie. Das kann auf dem eigenen Social Media-Account gepostet oder der Diakonie zur Veröffentlichung auf der Homepage des Kirchenkreises zur Verfügung gestellt werden. Die Anmeldung zur Aktion erfolgt über eine Spendenzusage entweder persönlich an die Freiwilligenzentrale oder über die Homepage der Diakonie. Einzelheiten werden erläutert, wenn die spezielle Internetseite zur Aktion Anfang September freigeschaltet wird.

Auch mit kleinen Spenden Großes bewirken

Was können Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Spende bewirken? Für zehn Euro können sich zwölf Familien ein Brot backen. Für 50 Euro kann das Glückbringer-Fahrzeug 450 Kilometer für die Tafel fahren. Für 100 Euro kann die Tafel rund 140 Liter Milch kaufen. Für 250 Euro kann die Tafel haltbare Lebensmittel für 60 Familien zukaufen. Viele kleine Spenden können so Großes bewirken.

Noch ist Zeit genug, sich eine schöne, schräge, lustige oder auch anstrengende Aktion auszudenken und sich zu überlegen, wie ein Apfel auf dem abschließenden Selfie unterzubringen ist. Weitere Informationen zur Aktion „Mach dein Ding! Und hilf der Tafel“ folgen in Kürze.

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