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Uwe Kleppel, Sebastian Janik (VR Südwestment), Karl-Michael Dommes, Roland Krebs (Volksbank in Südwestfalen), Ruth Orthaus-Echterhage, Manfred Höne, Carsten Schnieders, Heather Seeger, Sarah Spieker (alles ECO.Plan), Anke Wippermann, Jörg Barnhaus (Perthes.-Stiftung) und Matthias Kleine (Kreuzkirchengemeinde) trafen sich am Montag zum Richtfest. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Im Oktober 2016 wurde die alte Kreuzkirche an der Worthstraße abgerissen. Sie machte Platz für ein Projekt der VR Südwestment GmbH, der Immobiliengesellschaft der Volksbank in Südwestfalen. Etwa 13 Monate nach dem ersten Spatenstich feierte die Bank und VR Südwestment mit ihren Projektpartnern ECO.Plan und der Perthes-Stiftung Richtfest im Gemeindehaus der Kreuzkirchen-Gemeinde.

„Das Dach ist drauf, der Innenausbau hat begonnen“, kündigte Ruth Orthaus-Echterhage, Geschäftsführerin von ECO.Plan an. Das Neuenrader Unternehmen hat den neuen Wohnkomplex entwickelt und ist als Generalbauunternehmen tätig. Gemeinsam mit der Volksbank als Investor errichtet ECO.Plan an der Worthstraße unter dem Stichwort „Service -Wohnen“ 16 barrierefreie Wohnungen zwischen 60 und 80 Quadratmetern. Die Quadratmeterpreise für die Kaltmiete liegen zwischen 8,90 und 9,75 Euro.

Echte Marktlücke

Offenbar sind Investor und Bauunternehmen in eine echte Marktlücke gestoßen. „Inzwischen liegen rund 100 Anfragen vor“, berichtete Ruth Orthaus-Echterhage. Noch vor Weihnachten sollen die Exposées an die Interessenten verschickt werden. „Anschließend treten wir in die Vermietung ein.“ Das Haus soll im Mai 2019 fertiggestellt sein.

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Für Karl-Michael Dommes, Vorstandssprecher der Volksbank in Südwestfalen, ist das Projekt an der Worthstraße „eine gute Investition für die Volksbank sowie für ihre Mitglieder und Kunden.“ Die Bank könne hier gut ihr Geld anlegen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum für ältere Menschen schaffen.

Bis zu 80 Quadratmeter groß

Die 16 Wohnungen besitzen einen praktischen Zwei- und Drei-Zimmer-Grundriss. Sie sind bis zu 80 Quadratmeter groß und verteilen sich auf drei Etagen, die über einen Aufzug verbunden sind. Jede Wohnung verfügt über eine sonnige Terrasse oder einen Balkon mit Blick auf Lüdenscheid. Barrierefreie Bäder, ein wohnungseigener Hauswirtschaftsraum, in dem Waschmaschinen und Trockner aufgestellt werden können, sowie ein PKW-Stellplatz auf dem Grundstück machen das Leben komfortabel.

Treffpunkt für die Hausgemeinschaft

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich fiel am 27. September 2017 der für den Bau der Seniorenwohnungen.Foto: © ECO.PLAN

Ein großer Gemeinschaftsraum mit integrierter Gemeinschaftsküche, angeschlossenem WC-Bereich und Außenterrasse solle, so Ruth Orthaus-Echterhage, zum Treffpunkt der Hausgemeinschaft werden. Eigene Angebote und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde sollen das Leben im Haus abwechslungsreich gestalten.

Das Service-, Betreuungs- und Kommunikationskonzept umfasst eine Alltags-Assistenz sowie einen Hausmeister-Service. Ergänzend können auch begleitende Pflege-Leistungen in Anspruch genommen werden. Dafür steht die evangelische Perthes-Stiftung als Kooperationspartner zur Verfügung.

Planungen für weiteres Projekt

Im Oktober 2016 wurde die ehemalige Kreuzkirche abgerissen. Foto: Wolfgang Teipel

Zurzeit befasst sich ECO.Plan mit einem vergleichbaren Projekt auf dem Gelände der aufgegebenen Auferstehungskirche. Hier seien allerdings noch umfangreiche Abstimmungen mit den Behörden und die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich“, erläuterte Ruth Orthaus-Echterhage. Auch die Volksbank in Südwestfalen bewertet das Service-Wohnen als Zukunftsmodell. „Wir suchen geeignete Grundstücke“, bekräftigte Karl-Michael Dommes. In Neuenrade ist die Bank bereits fündig geworden.

 

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