Die Maskenpflicht entfällt ab 21. Juni weitgehend. Foto: Sven Prillwitz

Lüdenscheid. (PSL) Die Maskenpflicht im Freien entfällt ab Montag, 21. Juni, weitestgehend. Das hat das Land Nordrhein-Westfalen angesichts der weiterhin stark sinkenden Corona-Infektionszahlen entschieden. Die Regelung gilt in allen Regionen, die die Inzidenzstufe 1 (Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35) erreicht haben – und damit auch im Märkischen Kreis und in Lüdenscheid.

An der frischen Luft muss eine Maske damit nur noch getragen werden „in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungsschaltern“, heißt es in der neuen Corona-Schutzverordnung für NRW. Wer also beispielsweise auf dem Lüdenscheider Wochenmarkt an einem Verkaufsstand ansteht, muss Mund und Nase bedecken.



Außerdem gilt die Maskenpflicht im Freien auch bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern, sofern sich diese nicht an dem ihnen zugewiesen Platz aufhalten. Generell empfiehlt die Landesregierung zudem, immer dann eine Maske zu tragen, wenn viele Menschen zusammenkommen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das kann etwa an Bushaltestellen der Fall sein. Die Stadt Lüdenscheid schließt sich dieser Empfehlung an.

Auch auf Schulhöfen wird die Maskenpflicht ab Montag aufgehoben. In Schulgebäuden und im Klassenraum allerdings müssen Mund und Nase weiterhin bedeckt werden, stellt die Landesregierung klar. Darüber hinaus umfassen die angepassten Regeln ab Montag folgende Erleichterungen:

  • Fahrschulen: Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske in den Unterrichtswagen entfällt. Eine OP-Maske reicht aus.
  • Bei kontaktfreien Sportarten in geschlossenen Räumen darf der Mindestabstand unterschritten werden. Voraussetzung dafür: Die Teilnehmer müssen vorab ein offiziell bestätigtes negatives Corona-Testergebnis vorlegen.
  • Freizeitaktivitäten an der frischen Luft, zum Beispiel Zoo-Besuche, sind ohne Terminbuchung und ohne Angabe der Kontaktdaten möglich.
  • Im Freien dürfen wieder Sitzungen, Tagungen und Kongresse mit mehr als 1000 Teilnehmenden stattfinden. Ab September ist das auch in Innenräumen wieder möglich, sofern ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt.

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