Foto: Schulte-Lippern

Lüdenscheid. (PSL) Noch Anfang der vergangenen Woche hatte der Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid und Bürgerbeauftragter für den Brückenneubau Sebastian Wagemeyer die mangelnde Kommunikation mit dem Bundesverkehrsministerium in Bezug auf die Vergabe des Sprengabbruchs der Rahmedetalbrücke kritisiert. Kaum eine Woche später konnte die Autobahn GmbH den Auftrag nun vergeben, nachdem es einige Verzögerungen im Vergabeverfahren gegeben hatte.

„Ich bin sehr froh, dass die Entscheidung gefallen ist und wir nun wissen, mit welchem Unternehmen wir weiter planen können. Auch wenn die Brücke voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr gesprengt werden kann, haben wir damit die Möglichkeit, gemeinsam mit diesem Unternehmen, einen konkreten Zeitplan zu entwickeln und die Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren“, so Sebastian Wagemeyer.

Dazu soll so schnell wie möglich ein neuer Termin für die ursprünglich für Ende September geplante Informationsveranstaltung für die Anwohnerinnen und Anwohner im Stadtteil Dickenberg gefunden werden. Denn dieser wird durch die zeitweilige Sperrung der Altenaer Straße vor, während und nach der Sprengung nur über große Umwege aus der Lüdenscheider Innenstadt zu erreichen sein.

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„Ich bin zuversichtlich, dass wir sowohl bei der Bürgerveranstaltung als auch bei einem im Oktober geplanten Spitzengespräch per Videokonferenz mit allen beteiligten Behörden, Verbänden sowie Politikern von Land und Bund über eine konkrete Planung sprechen können. Wenn wir dort, bei einem weiteren Spitzengespräch am 15. November und im Lenkungskreis zum Brückenneubau künftig auch über kritische Punkte vertrauensvoll diskutieren, bin ich guter Dinge, dass es mit dem Abbruch und auch dem Neubau der Rahmedetalbrücke ohne weitere Verzögerungen vorangehen kann,“ so Wagemeyer.