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Bei den Feuer-Shows blieben viele Besucher gespannt stehen und bewunderten das Flammenspiel der Künstlergruppe Cedrus Inflamnia. Foto: Sebastian Sendlak/Märkischer Kreis


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Altena. (pmk) Über großen Zulauf freuten sich die Organisatoren des Winter-Spektakulums beim Märkischen Kreis. Gutes Wetter und spektakuläre Beleuchtung sorgen für gute Stimmung und einen Besucher-Rekord auf der Burg Altena.

Viele verschiedene Handwerkskünste brachten Händler mit auf die Burg. Die Besucher freuten sich über die Auswahl. Foto: Sebastian Sendlak/Märkischer Kreis

Beim Winter-Spektakulum auf Burg Altena gab es für große und kleine Besucher viel zu entdecken und zu bestaunen. Rund 9.700 Besucher fanden an den drei Tagen den Weg auf die Höhenburg. Besonders in den Abendstunden füllten sich die beiden Burghöfe als das orange-goldene Glanzlicht erstrahlte. Dieses Highlight machte den einen oder anderen Gast sprachlos. Kein Wunder, dass Detlef Krüger vom Märkischen Kreis eine rundherum zufriedene Bilanz des Winter-Spektakulums zieht. Und er kündigte an: “Wir werden auch im nächsten Jahr wieder ein Spektakulum auf der Burg anbieten.”

Auch die Museen des Kreises auf der Burg profitierten vom Besucherzustrom. Mehr als 2.500 sahen sich die Dauerausstellung an. Zufriedene Gesichter auch bei den Händlern und Künstlern. Erstere freuten sich über gute Umsätze, die anderen über reichlich Beifall für ihre Darbietungen.



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Auf der Bühne wechselten sich verschiedene Musikstile ab – die Stimmung blieb. Foto: Sebastian Sendlak/Märkischer Kreis

Den Auftakt am Freitagabend machten die Band “Ticket2Happiness” im oberen Burghof. Die dynamische Folkmusik machte Stimmung und die Besucher feierten mit. Am Samstagabend vereinte “Fairytale” alte keltische Mythen mit moderner Fantasy auf der Natursteinbühne. Die sauerländische Band “Lauthals” hat an allen drei Tagen die Besucher mit Unplugged-Versionen von bekannten Songs bestens unterhalten.

Ein heißer Höhepunkt war das Feuervariete Cedrus Inflamnia: Mit schwebenden Fackeln, Glaskugeln und sprühenden Funken aus Fässern, Stäben und Ketten schufen die Künstler eine einzigartige Atmosphäre. Die zauberhafte Elfe und der grüne Troll von “Nebenbei Sorgenfrei” zogen besonders mit ihren leuchtenden Kostümen die Blicke der Kinder auf sich. Ebenso wie die kuscheligen, vierbeinigen Mitglieder der Alpaka-Farm Inti. Ein echter Blickfang war auch der fast drei Meter große weiße Hirsch von Pantao. Gemeinsam mit einer neugierigen Elfe zog über den Burghof und erzeugte eine magische Stimmung. Der mystische Anblick war das Motiv für viele Handy-Fotos.

Aber nicht nur auf den Burghöfen, sondern auch im Museum gab es viel zu erleben: Eine Ritter-Foto-Aktion oder Basteln von Treibholz-Skulpturen. Die weihnachtlich geschmückten Stände auf den Höfen und im Museum boten Schmuck, Felle, selbstgesiedete Seifen, Holzspielzeug, Marmeladen und vieles mehr an.

Das tolle winterliche Wetter kam auch Martin Röttger, Steinmetz- und Bildhauermeister, zugute: So konnte er an jedem Tag eine Skulptur aus Eis erschaffen. Das Puppenspiel von Fadenreych entführte die kleinen Besucher in die Welt der Fantasie. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, Fackelführungen oder die Themenführung “Lust und Leid” zu erleben.
Die aufwendige Burg-Illumination “GlanzLicht” kann noch bis zum 27. Dezember 2019 bewundert werden. In dieser Woche wird die Farbgebung von feurig-warm auf frostig-kühle Töne umgestellt.

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