Freuen sich auf die Ausbildung zur Pflegefachkraft an den Pflegeschulen der Märkischen Seniorenzentren: Der Kurs am Standort Lüdenscheid. Foto: Märkische Seniorenzentren GmbH

Lüdenscheid/Iserlohn. In den Pflegeschulen der Märkische Seniorenzentren GmbH sind Anfang des Monats insgesamt 71 Schülerinnen und Schülern an den Start gegangen. Für sie beginnt die Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft mit der Option der Spezialisierung zum/zur Altenpfleger/in – und damit ein spannender, neuer Lebensabschnitt. „Wer eine Ausbildung in der Pflege beginnt, ergreift einen Beruf mit Perspektive. Das gilt heute mehr denn je“, weiß Birgit Schulz-Meier, Schulleiterin der beiden Pflegeschulen der Märkischen Seniorenzentren in Iserlohn und Lüdenscheid, wo drei Ausbildungskurse neu gestartet sind.

Berufe werden zusammengeführt

Durch die generalistische Pflegeausbildung zum „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ werden die Berufe der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt. „Das bedeutet, dass die Auszubildenden dazu befähigt werden, Menschen aller Altersstufen zu pflegen“, erklärt Birgit Schulz-Meier. Für diejenigen, die eine Vertiefung anstreben, ist es neben diesem generalistischen Berufsabschluss auch möglich, nach zwei Dritteln der Ausbildung das Ausbildungsziel „Altenpflegerin/Altenpfleger“ zu wählen. „In diesem Fall wird das letzte Ausbildungsjahr speziell auf die entsprechende Altersstufe der zu Pflegenden ausgerichtet.“

Wechsel zwischen Unterricht und Praxiseinsatz

Die Ausbildung erfolgt im Wechsel zwischen Unterricht und Praxiseinsatz. Die Pflegeschule an den Standorten Lüdenscheid und Iserlohn vermittelt im Unterricht theoretisch und praxisnah die unterschiedlichen Lerninhalte der Pflegeausbildung. „Die praktische Ausbildung erfolgt in Praxiseinsätzen beim Ausbildungsträger sowie in weiteren kooperierenden Einrichtungen. Dabei werden sie kontinuierlich von Praxisanleitern und Mentoren in den jeweiligen Einsatzbereichen im Lernprozess begleitet und unterstützt“, sagt die Schulleiterin. Hier absolvieren sie Einsätze im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten sowie in der psychiatrischen Pflege und in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen.

Anzeige

„Weil wir nicht nur Schul-, sondern auch Einrichtungsträger sind, haben wir alleine in unseren  eigenen Seniorenzentren in Lüdenscheid, Werdohl und Iserlohn-Letmathe
22 neue Pflegeschüler unter Vertrag genommen, die ihre praktische Ausbildung überwiegend bei uns absolvieren. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Nachwuchssicherung“, sagt Matthias Germer, Geschäftsführer der Märkischen Seniorenzentren GmbH.

Anspruchsvolle pflegerische Aufgaben

Nach der Ausbildung, als ausgebildete Pflegefachpersonen, übernehmen sie fachlich anspruchsvolle und vorbehaltene pflegerische Aufgaben, die nur von ihnen zu erfüllen sind. Hierzu zählen beispielsweise die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs der zu pflegenden Menschen, die Organisation des Pflegeprozesses und die Qualitätssicherung der Pflege. „Durch zahlreiche Weiterbildungsoptionen stehen professionell Pflegenden dabei vielfältige Karrierewege offen. Hinzu kommt der große Bedarf an gut qualifiziertem Personal, der den Absolventinnen und Absolventen sichere und wohnortnahe Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht“, weiß Birgit Schulz-Meier.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here