Foto: Stadt Plettenberg

Plettenberg. Seit 30 Jahren gibt es die Städtepartnerschaft zwischen Bludenz und der Stadt Plettenberg im Sauerland. Die ehemaligen Bürgermeister Hermann Stecher aus Bludenz und Heinz Baberg aus Plettenberg trafen sich bei der Internationalen Bürgermeistertagung in Frankreich zufällig- das war 1979. Regelmäßige Besuche fanden seitdem statt. Im Jahr 1988 wurde die offizielle Partnerschaft in Plettenberg besiegelt.

Das diesjährige Jubiläum sollte natürlich gebührend gefeiert werden. Eine Delegation aus Plettenberg machte sich daher im April auf den Weg nach Bludenz. Auf die Gäste aus dem Sauerland wartete ein tolles Programm und eine gute Betreuung durch Stadtamtsdirektor Dr. Erwin Kositz.

Das Essen in einem afghanischen Restaurant brachte Kulturen zusammen und die Besichtigung der Bibliothek war besonders für die mitgereisten Fachfrauen der Stadtbücherei, Christiane Flick-Schöttler und Christiane Bauckhage, ein besonderes Erlebnis. „Es ist schön, über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, wie andere ihre Bibliothek mit Leben füllen“, erklärte Christiane Flick-Schöttler.

Bludenzer und Sauerländer Ausdrücke

Eine besondere Überraschung für die fröhlichen Gastgeber hatte Matthias Steinhoff, Plettenberger Fachgebietsleiter Interne Serviceleistungen, im Gepäck: Einige Jubiläums-Bierkrüge mit typischen Bludenzer und Sauerländer Ausdrücken und Sprüchen sorgten für amüsante inhaltliche Interpretationen. Kämmerer Jens Groll trug lachend hier und dort zur Aufklärung bei. Einen herzlichen Gruß von Bürgermeister Ulrich Schulte, der aus Termingründen im Sauerland blieb, richtete Matthias Steinhoff den Stadträten und Stadtvertretern gerne aus.

Martin Becker las in einem Bludenzer Buchgeschäft. Foto: Stadt Plettenberg

Autor Martin Becker, der die Jubiläumsfahrt ebenfalls begleitete, hatte eine Lesung in der Tyrolia Buchhandlung vorbereitet. Das Publikum lauschte gespannt seinen Worten und freute sich sehr über den Beitrag zum gelungenen Austausch an dieser Stelle.

Jugendaustausch soll wiederbelebt werden

„Unsere Partnerschaft ist eine schöne Tradition, die auch in nächster Generation gelebt werden muss. Wir werden nun neben dem Austausch auf kultureller und verwaltungsmäßiger Schiene auch den Jugendaustausch wieder durchführen, der in den letzten Jahren leider in die zweite Reihe gerutscht ist“, blickte Matthias Steinhoff bei der Verabschiedung zuversichtlich in die Zukunft.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Plettenberg

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