Zahlreiche Gäste sind der Einladung zum Empfang zum 25-jährigend Jubiläum von Luthers Waschsalon der Diakonie Mark-Ruhr gekommen. Foto: Diakonie Mark-Ruhr

Hagen. Es ist mittlerweile 25 Jahre her, als Diakonie und Stadtkirchengemeinde 1997 Luthers Waschsalon in Hagen gegründet haben. Seitdem ist das Angebot der Diakonie Mark-Ruhr „eine der wichtigsten sozialen Einrichtungen Hagens“, wie Hagens 2. stellvertretender Bürgermeister Dietmar Thieser bei der Jubiläujmsfeier von Luthers Waschsalon festhielt.

Einrichtungsleiterin Ilona Ladwig-Hennig konnte gemeinsam mit Fachbereichsleiterin und Prokuristin Heidrun Schulz-Rabenschlag und Pfarrer Martin Wehn, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, im Innenhof des Wichernhauses zahlreiche Gäste zum Jubiläum begrüßen. Darunter auch Hagens Superintendent Henning Waskönig, der in seinem Grußwort unter anderem mit Blick auf die Arbeit von Luthers Waschsalon von „gelebter Barmherzigkeit“ sprach.

Heike Spielmann, die Luthers Waschsalon vor Ilona Ladwig-Henning leitete, erinnerte: „Luthers Waschsalon steht für die Idee der unbedingten Gastfreundschaft.“ Ihre Nachfolgerin ergänzte: „Wir begegnen allen Gästen auf Augenhöhe und mit Respekt. Bedeutend ist das Gespräch miteinander.“ Einen ausdrücklichen Dank richtete sie an die vielen Ehrenamtlichen, die das Angebot durch ihr Engagement überhaupt erst möglich machen und an die Spenderinnen und Spender. „Ohne die fachliche und finanzielle Unterstützung würde Luthers Waschsalon nicht funktionieren“. So konnten beispielsweise auch während Lockdown-Zeiten wöchentlich 250 bis 300 Lebensmitteltüten an Bedürftige ausgegeben werden.

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Der ehemalige Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel, der Luthers Waschsalons seit vielen Jahren eng verbunden ist, strich heraus: „Luthers Waschsalon muss dort einspringen, wo staatliche Hilfen fehlen und betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der unabhängigen, bedingungslosen und ergebnisoffenen Hilfen, die im Rahmen der Freien Wohlfahrt erbracht werden.“

Und natürlich ist auch die gute Zusammenarbeit mit der Universität Witten-Herdecke zu erwähnen, ohne die es die medizinische und zahnmedizinische Ambulanz in dieser Form gar nicht geben könnte. „Wenn wir die Einrichtung in Hagen nicht hätten, müssten wir sie gründen“, fasste daher Reinhard Goldbach, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales der Stadt Hagen, daher treffend zusammen.

Luthers Waschsalon dankt dem DGB Hagen, der im Rahmen des Jubiläums eine Spende in Höhe von 1.109,60 Euro überreichte und damit wie viele andere Spender dazu beiträgt, die umfassenden Unterstützungsangebote von Luthers Waschsalon möglich macht.

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