Birgit Ebbert (links) und Stefanie Kamp habn das Weihnachtsheft initiiert. Foto: Stadtbäckerei Kamp

Hagen. Weihnachten ist immer anders, das zeigen die 24 Erinnerungen und Geschichten rund um Weihnachten in Hagen, die von Birgit Ebbert und Stefanie Kamp für ein Weihnachtsheft zusammengetragen worden sind. In einer Zeit, in der viele nur auf Infektionszahlen starren und sich um die Liebsten und den Arbeitsplatz sorgen, wollten sie einen Gegenpol setzen.

„Erinnerungen an schöne Erlebnisse sind oft vergnüglich und immer tröstlich“, erklärt Autorin Birgit Ebbert ihre Idee. „Manchmal bringen sie längst vergessene Rituale zurück und manchmal zeigen sie uns, dass es schon schlechtere Zeiten gab.“

So reichen die Texte in dem Heft von Weihnachten nach dem Krieg bis heute. Die Weihnachtsmärkte in der Innenstadt und im Freilichtmuseum sind ebenso Thema wie der Besuch vom Nikolaus, das Turmblasen in der Adventszeit, das Weihnachtsmärchen im Theater Hagen, die Unruhe vor der Bescherung, das Abenteuer Tannenbaum und der Heiligabend im Kreis der Lieben natürlich. Die Texte wurden von Hagenerinnen und Hagenern aufgeschrieben oder erzählt.

„Es ist eine bunte Vielfalt zusammengekommen“, freut sich Stefanie Kamp von der Stadtbäckerei Kamp. „Wir sind glücklich, dass wir damit unseren Kundinnen und Kunden Weihnachtsfreude ins Haus bringen.“

Als der Weihnachtsmarkt abgesagt wurde, hatten die Initiatorinnen die Idee, auch die Stadt Hagen mit ins Boot zu holen, um den Bürgerinnen und Bürgern in der Adventszeit eine Freude zu machen.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz war begeistert von der Idee und dem Engagement der beiden Hagenerinnen und hat sich für das Weihnachtsheft an seine Winterkindheit erinnert.

Die Broschüre liegt ab dem ersten Adventssamstag in den Filialen der Stadtbäckerei Kamp und an einigen anderen Stellen in der Stadt aus. Sie ist kostenfrei, die Herausgeber freuen sich aber über Spenden für die „Aktion Lichtblicke“.

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