Symbolbild: © 500cx - Fotolia.com

Hagen. (ots) Ein versuchtes Tötungsdelikt ist für einen 26-jährigen Hagener am Sonntag (10. Oktober 2021) glücklicherweise glimpflich ausgegangen. Wie es in einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt, hatte sich der junge Mann sich am späten Abend mit seiner 22-jährigen Ex-Freundin für eine Aussprache in seiner Wohnung in der Buntebachstraße getroffen.

Während des Gespräches forderte die Frau, dass man sich nun gemeinsam umbringe. Der Hagener kam der Aufforderung nicht nach. Seine Ex-Partnerin zog daraufhin ein Küchenmesser aus ihrer Tasche und stach im weiteren Verlauf in Richtung des 26-Jährigen. Dieser konnte zunächst ausweichen und weitere Angriff mit seinen Händen abwehren. Hierbei erlitt der Hagener mehrere oberflächliche Schnittverletzungen.

Im weiteren Verlauf gelang es dem Mann der 22-Jährigen das Messer abzunehmen und mit dem Messer in der Hand aus seiner Wohnung zu flüchten. Vor dem Haus wählte er den Notruf der Polizei. Die Angreiferin lief daraufhin in die Küche und fügte sich mit einem weiteren Messer oberflächliche Verletzungen zu. Alarmierte Polizeibeamte fanden die verletzte Frau in der Küche liegend vor. Sie wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Im weiteren Verlauf wurde die Frau in die psychiatrische Abteilung eines Hagener Krankenhauses gebracht. Weitergehende Ermittlungen der Kriminalpolizei haben ergeben, dass die 22-Jährige nach derzeitigem Ermittlungsstand und Angaben ihres Ex-Freundes geplant hat ihnesen zu töten, falls dieser dem gemeinsamen Suizid nicht zustimmt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen wurde sie einem Haftrichter vorgeführt, der eine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet hat. Die Hagener Kriminalpolizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Weitergehende Auskünfte werden derzeit nicht erteilt. (sch)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here