Start Heitmanns Musikecke 200 Worte über VIVA und „Lebenslang“

200 Worte über VIVA und „Lebenslang“

0
TEILEN

Seitdem Freiwild, zumindest gefühlt, ein Stückweit gesellschaftsfähig geworden ist, stoßen einige Bands auf den Markt, die sich stilistisch ebenfalls in der Richtung des vergleichbaren Deutschrock präsentieren. Das ist nicht ungewöhnlich und für meinen persönlichen Geschmack sogar sehr gut. Ungewöhnlich wird es dann, wenn man sich als Coverband für Gruppen wie In Extremo, Böhse Onkelz oder Rammstein einen Namen gemacht hat und sich dann mit einer eigenen Produktion freischwimmt. So machen es derzeit VIVA mit ihrem Debütalbum „Lebenslang“.

Und in einem solchen Fall ist es letztlich müßig, darüber zu philosophieren, welches der insgesamt vierzehn Stücke nun mehr geeignet ist, als Highlight zu dienen und welches womöglich weniger. Entscheidend ist „Auf die Ohren“. Und davon gibt es insgesamt reichlich. Was da aus den Lautsprechern rotzt ist gerade, rockig, frisch, teils ska-lastig, laut, krachend und macht gute Laune.Und natürlich wird auch hier kein musikalisches Rad mehr grundlegend neu erfunden. Aber wird das heutzutage überhaupt noch erwartet? Wir leben in einer Zeit, in der Musik häufig als Datei konsumiert und nicht mehr physisches Produkt gehört und aufgesogen wird. Daneben ist stilistisch vieles erschöpft, manches gar ausgenudelt. Da reicht es, wenn man auf eine alte Hütte frische Farbe aufbringt. Das gelingt VIVA ziemlich grandios.

———————–

Anzeige

Favoriten: Gehe voran, Willkommen, Es geht mir gut

Für Freunde von: Rockwasser, Freiwild, Toten Hosen

Veröffentlichung: Das Album ist bereits erschienen

zu Hause:https://www.viva-deutschrock.de/

Bewertung: 9 von 10 Punkte

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here