Start Heitmanns Musikecke 200 Worte über Unantastbar und „Wellenbrecher“

200 Worte über Unantastbar und „Wellenbrecher“

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Unantastbar sind in der der Punkrockszene schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Dies zeigen vor allem auch die Erfolge in den Charts, als sie unterschiedliche Alben in den Top Ten platzieren konnten. Nun haben sie mit „Wellenbrecher“ ein neues Album auf den Weg gebracht, welches grundsätzlich wieder laut und punkmäßig daherkommt.
Aber:
Man kann der Band aus Südtirol keinesfalls absprechen, dass man sich bei der musikalischen Umsetzung ihrer Vorstellungen und Ideen Gedanken gemacht hat. Dennoch kommt meines Erachtens da aber echt zu wenig. Ja, auch andere Bands veröffentlichen mal Alben, die nicht so stark sind. Dieses ist auch dem Grunde nach nicht schlecht. Aber leider ist es von vorne bis hinten mit Stücken versehen, die auf anderen Longplayern als schmückendes Beiwerk zu den richtigen Krachern mitgeliefert würden. Und genau diese Kracher fehlen hier. Das ist schade, vor allem, wenn man bedenkt wie „Hand aufs Herz“ oder die hieraus resultierende Livescheibe war.
Beim ersten Hören liegt man noch gespannt auf dem Sofa und denkt Stück für Stück, dass sicherlich das nächste durch die Decke geht. Das geschieht aber leider nicht. Stattdessen plätschert die Scheibe in bester Unantastbar-Manier vor sich hin und lässt den Hörer mit der Frage „War das alles?“ zurück.
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Favoriten: Wir sind die Stimme, Aus der ferne, Bitte geh nicht
Für Freunde von: Betontod, Freiwild, Massendefekt
Veröffentlichung: Das Album ist bereits erschienen
zu Hause:https://www.unantastbar.net/Bewertung: 5 von 10 Punkte

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