Start Heitmanns Musikecke 200 Worte über Unantastbar und “Leben Lieben Leiden”

200 Worte über Unantastbar und “Leben Lieben Leiden”

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„Die Punkrocker aus Südtirol“ so beginnen zumeist die Rezensionen über Unantastbar. Dazu muss man aber wissen, dass sich auch die Toten Hosen immer noch als Punkrocker bezeichnen. Denn was Unantastbar inzwischen abliefert, ist viel mehr als das. Es ist heftiger Rock, sicherlich mit einer starken Punkambition, dennoch aber ausgefeilt, melodiös, teilweise inhaltlich tragend und durchdacht. Dies stellt man insbesondere auf ihrem neuen Album „Leben Lieben Leiden“ fest.
Das Vorgängeralbum „Hand aufs Herz“ landete auf Platz 5 der Charts. Es wäre nicht verwunderlich, wenn der Aufstieg des aktuellen Silberlings noch weiter nach oben ginge.
Jawohl, sie haben ein wenig vom Speed zurück genommen. Das kann man kritisieren, dass kann man aber auch gut heißen. Denn kein Album war derart ausgewogen und homogen wie dieses. Alles ist hundertprozentig auf Naht genäht, geht passend ineinander über und eine Perle reicht dem nächsten Highlight die Hand.

Einzelne der 13 Stücke als besonders hervorzuheben fällt ungemein schwer. Zu hoch ist die Qualität. Der absolute Ohrwurm begegnet dem Hörer direkt beim zweiten Stück mit „Unsere Waffen“. Da dürfen sich die Fans beim Konzert auf heftiges Mitsingen freuen. Mich spricht besonders noch das Ende mit „Im Gleichschritt in den Abgrund“ und „Junge, wach auf“ an.

Must have.

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Favoriten: Du fehlst, Ich bau alles neu, Im Gleichschritt in den Abgrund
Für Freunde von: Kärbholz, Betontod, Normahl
Veröffentlichung: Das Album ist bereits erschienen
zu Hause: https://www.unantastbar.net/
Bewertung: 10 von 10 Punkte

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