Start Heitmanns Musikecke 200 Worte über Kensington Road und „Lumidor“

200 Worte über Kensington Road und „Lumidor“

0

Bei Kensington Road ein Fragezeichen vor Augen zu haben, ist im ersten Moment nicht ungewöhnlich. Zwar existiert die Band um Sänger Stefan Tomek schon seit zehn Jahren. Gleichwohl haben ihre Schritte im Musikgeschäft bisher keine allzu deutlichen Spuren hinterlassen.

Mit „Lumidor“ erscheint nunmehr das vierte Album der Band und es wird wohl mehr sein, als nur ein Geheimtipp. Kensington Road zu beschreiben fällt schwer. Rock, Indie und Alternative sind schon recht treffende Attribute, dennoch gibt es hier und da auch eine Portion Grunge und Garage. Insgesamt jedenfalls eine explosive und fatale Mischung, die daneben Ohrwurmcharakter hat und mit durchweg eingängiger und dennoch nicht mainstreamartiger Musik glänzt.

Aus diesem Grunde muss man eigentlich gar nicht mehr so viel mehr zum Album sagen, außer eben eine Kaufempfehlung auszusprechen. Aus den elf Stücken ragen in besonderem Maße „White noise“, „Here we go now“ und „When you come around“ heraus, die dann auch noch quer über das gesamte Album platziert sind. Aber auch die weiteren acht Songs fallen nicht massiv ab. Das ist eine absolut runde Sache. Auch und insbesondere für das Vorgängeralbum gab es schon reichlich Vorschusslorbeeren. Dieses hat noch einmal eine höhere Qualität. Aus diesem Grunde sollte sich der Erfolg entsprechend einstellen.

­­­­­­­­­———————–

Favoriten: White noise, Here we go now, When you come around

Für Freunde von: Snow Petrol, Editors, Kings of Leon

Veröffentlichung: Das Album erscheint am 10.08.2018

zu Hause:  http://www.kensingtonroad.de/

Bewertung: 10 von 10 Punkte

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von TACH! zu sichern. Bitte mach mit! Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here