Weltmusik. Wenn man mit diesem Wort eine Rezension beginnt, ist sie mittlerweile beim geneigten Musikinteressierten schon beendet, weil diese Bezeichnung inzwischen derart abgeschmackt und abgegriffen ist, dass nur noch die ganz harten damit kokettieren. Daher bezeichne ich das, was African Connection auf ihrem Debutalbum „Queens and Kings“ zum Besten geben ganz bewusst als Musik aus aller Welt.

Und wer noch die richtige Einstimmung auf den hoffentlich bald beginnenden Sommer sucht, hat hiermit das richtige Album in der Hand.

Den Stil letztlich zu beschreiben ist simpel, aber eigentlich auch recht schwer. Da schwingt eine unglaubliche Leichtigkeit mit, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Daneben aber auch eine ausgesprochene Fröhlichkeit, ein mitunter folkloristischer Sound, der durchaus eine Portion Funk bietet, eine anspruchsvolle, musikalische Einfachheit, eine positive Stimmung und Ausstrahlung, schlichtweg gute Laune verbreitend.

Die Spur von Afrobeat und westafrikanischen Klängen setzt dem ganzen einen rundum gelungenen Takt auf. Stücke wie „Womba“, „Danmalio“ oder „Fela Tribute“ animieren automatisch zum Mitwippen. Und dennoch ist es hier, wie bei so vielem, man muss sich darauf einlassen – wollen.  Wer das nicht will, wird mit diesem Album auch keinen genialen Sommersonnenstart hinlegen. Wer das aber kann, wird seine helle Freude daran haben.

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Favoriten: Womba, Babanato, Tou Tou

Für Freunde von: Mardi Gras BB, Janelle Monae, Franz Ferdinand

Veröffentlichung: Das Album erscheint am 30.03.2018

zu Hause:  http://www.africanconnectionband.com/

Bewertung: 7 von 10 Punkte

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