Der Abriss der Rehstraße 34 geht zügig voran. Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen

Hagen. Der Abriss der Problemimmobilie in der Rehstraße 34 im Rahmen des Modellvorhabens „Problemimmobilien“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalenläuft läuft seit Freitag, 3. November, auf Hochtouren. „Alle Beteiligten sind sehr erleichtert, dass der Rückbau problemlos voranschreitet. Die Mitwirkung, Unterstützung und Kooperation der Eigentümer und Mieter ist wirklich vorbildhabt und lobenswert“, so Monika Kepka, Koordinierungsstelle Problemimmobilien bei der Stadt Hagen.

Durch die direkte Grenzbebauung und Gebäudehöhe sind die Abbrucharbeiten eine besondere bauliche Herausforderung. Bei den Rückbauarbeiten des Gebäudes sind rund 1250 Tonnen Schutt entstanden. Die Rückbauarbeiten sind voraussichtlich Anfang Dezember beendet. Die Stadt Hagen hat die Fläche 2017 erworben. Die weitere Nutzung ist noch nicht festgelegt.

Über die Rehstraße 34

Das Haus wurde vermutlich im Jahr 1900 erbaut und als Wohnbebauung genutzt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden elf Prozent der Gebäude beschädigt und wiederaufgebaut. Über insgesamt drei Geschosse und ein Dachgeschoss verteilten sich bis zuletzt neun Wohnungen mit einer gesamten Wohn- und Nutzfläche von rund 550 Quadratmetern.

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Mehr über das Modellvorhaben Problemimmobilien

Die Stadtverwaltung nimmt seit 2017 an dem Modellvorhaben „Problemimmobilien“ teil und konnte in den letzten fünf Jahren zahlreiche Objekte über die Förderkulisse erwerben. Über die Zuwendungen aus Landes- und Bundesmitteln werden der Erwerb, die Kosten für Beauftragungen externer Ingenieurbüros, der Abriss sowie die einfache Herrichtung des betroffenen Grundstückes mit einem Fördersatz von 95 Prozent gefördert.