Zwei junge Männer sind im Schlamm der abgelassenen Glörtalsperre steckengeblieben. Die Feuerwehr musste sie retten. Das Foto stammt aus dem November 2017. Damals wurde die Talsperre abgelassen. Foto: RVR

Schalksmühle/Breckerfeld. Zwei junge Männer haben in der abgelassenen Glörtalsperre einen lebensgefährlichen Ausflug unternommen. Sie blieben in der Nähe der Staumauer im Schlamm stecken. Die Feuerwehr Breckerfeld rettete die beiden 20 bzw. 25 Jahre alten Unglücksraben.

Die die Feuerwehr mitteilt, wurde sie am Sonntagnachmittag um 16:44 Uhr zur Glörtalsperre gerufen. Gemeldet wurden zwei Personen in Notlage. Zwei junge Männer hatten trotz vorhandener Verbotsschilder versucht, durch die leergelaufene Glörtalsperre zu wandern. Beide blieben in dem Schlick stecken und konnten sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Die Einsatzkräfte des Löschzugs Breckerfeld retteten die zwei jungen Männer. Sie wurden mit Unterkühlung dem Rettungsdienst übergeben und versorgt.

Die Feuerwehr Breckerfeld weist ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten der Glörtalsperre lebensgefährlich ist.

Hintergrund: Die Talsperre ist wegen einer Generalüberprüfung abgelassen worden. Da die letzte Sanierung bereits mehr als zehn Jahre zurückliegt, müssen nun sämtliche Anlagen und Sicherheitseinrichtungen überprüft und gegebenenfalls gereinigt, repariert oder erneuert werden.

Der See musste über die Grundablässe in der Staumauer entleert werden, weil die Arbeiten bei vollem Wasserstand nur bedingt möglich gewesen wären. Dazu wurde die Mauerkrone am 24. und 25. November gesperrt und der aktuelle Fischbestand an beiden Tagen abgefischt. Wanderer und Spaziergänger mussten in dieser Zeit auf alternative Wanderwege ausweichen.

Bis zum Abschluss der Arbeiten ist das Betreten der Glörtalsperre und ihrer Einrichtungen verboten, da Lebensgefahr durch die schlammige Oberfläche besteht. Die Arbeiten voraussichtlich bis den den Februar an. Solange wird die Talsperre entleert bleiben.

 

 

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