Malin Möritz und Thomas Hieronymus absolvieren ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei den Museen des Märkischen Kreisen. Foto: Christoph Groth/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Die Museen des Märkischen Kreises können sich auf tatkräftige Unterstützung freuen. Zwei junge Leute, Thomas Hieronymus und Malin Möritz, haben sich für ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Kultureinrichtung entschieden.

Thomas Hieronymus, 18 Jahre und frisch gebackener Abiturient, wird  bei  Restaurator Holger Lüders in der Denkmalpflege zum Einsatz kommen.  Mit dieser Tätigkeit kann der Neheimer gleich zwei Vorlieben verbinden: „Ich habe etwas gesucht, das viel mit Geschichte zu tun hat und gleichzeitig praktische Einsatzmöglichkeiten bietet.“ Ob es danach eher auf ein Studium der Archäologie oder Restaurierung hinausläuft, weiß er noch nicht.

Wenige Bewerbungen aus dem MK

Thomas Hieronymus kann jetzt ein Jahr lang ausprobieren, wo es beruflich hingehen soll. Für Restaurator Holger Lüders ist es schon der 13. Freiwillige, den er betreut. Was ihn jedes Mal wundert, sind die wenigen Bewerbungen direkt aus dem Märkischen Kreis. „Wir hatten schon Freiwillige aus München oder Berlin. Hier in der Region scheint das Angebot wenig bekannt zu sein.“

Büro auf der Burg

Die zweite Freiwillige hat es nicht weit bis zu ihrem neuen Arbeitsplatz. Malin Möritz kommt aus Altena und kennt die Burg schon aus Kindertagen. Als Freiwillige in der Kultur unterstützt sie nun Museumspädagogin Bernadette Lange bei Führungen und Veranstaltungen. Die Freunde der Burg Altena finanzieren ihre Stelle zu 50 Prozent mit, so dass auch Tätigkeiten für den Verein anfallen. Von der Einsatzmöglichkeit  erfuhr  die 18-Jährige, die gerade ihr Fachabitur bestanden hat, eher zufällig. Sie machte gerade ein Praktikum im Kreisarchiv und hörte dort  von dem Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur bei den Museen. Jetzt ist die Altenaerin froh, dass es geklappt  und sie ein Büro direkt auf der Burg hat. Wie es dann weitergeht, weiß Malin Möritz noch nicht: „Ich sehe das Jahr als Orientierungsjahr.“

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