Start Kurz Notiert im Volmetal Zwei Frauen und das „unverlierbare Exil“

Zwei Frauen und das „unverlierbare Exil“

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Schalksmühle/Volmetal. Zwei unverwechselbare Einzelerscheinungen innerhalb der deutschen Gegenwartslyrik – Mascha Kaléko und Hilde Domin. Am Mittwoch, 3. Mai, fasst Sabine Hellwig-Tillmann bei einer VHS-Vortragsveranstaltung die Biografien dieser beiden ungewöhnlichen Frauen zusammen. Die Veranstaltung findet ab 19.30 Uhr in der ArtiS-Kulturlounge im Fotoatelier Halverscheid, Schalksmühle, Klagebach 79, statt. Der Eintritt kostet sieben Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



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Das „unverlierbare“ Exil, das man immer bei sich trägt, das ist die gemeinsame Grunderfahrung der beiden Frauen, prägend für ihren Lebensweg wie auch ihre Gedichte. Die eine behauptet sich in den 30er Jahren gerade zwanzigjährig mit ihren populären Großstadtgedichten als einzige Frau in der von Männern dominierten Berliner Literatenszene. Die andere, die erst in der Einsamkeit des karibischen Exils mit dem Schreiben beginnt und als eine von wenigen Exilanten nach Deutschland zurückkehrt, erkämpft sich mühsam, letztlich erfolgreich ihren Platz im deutschen Literaturbetrieb. Da ist Mascha Kaléko nach ihrem kurzen literarischen Comeback in Deutschland Ende der 50er Jahre in ihrem zweiten Exil in Israel fast verstummt und gerät zunächst für viele Jahre in Vergessenheit.

 

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