Am Montag löste Sparkassen-Chef Markus Hacke (4. von links) seine Wettschulden bei der Musikschule ein und übergab zwei neue Celli - zur Freude von Musikschulleiter Franz Schulte-Huermann, Bürgermeister Dieter Dzewas, Lehrerin Christa Radermacher und Musikschüler Max. Foto: Wolfgang Tipel

Lüdenscheid. Der Sparkassenvorstand hat am Montag seine Wettschulden bei der Musikschule Lüdenscheid eingelöst. Die städtische Musikschule ist jetzt im Besitz zweier brandneuer Celli. Sie ergänzen die großen bestand an Streichinstrumenten. Vorerst sind die bestimmt für Max und Melissa. Die beiden Musikschüler werden von Christa Radermacher unterrichtet. Max und die Lehrerin nahmen die Bassgeigen in Empfang.

Mit bei der Übergabe: Markus Hacke, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Lüdenscheid. Der Banker hatte eine Wette verloren, die er bei der Feier zum 50. Geburtstag der Musikschule eingegangen war.

Sogar 94 Cellisten statt 50

Der Komponist Prof. Friedrich Radermacher: Im Jubiläumsjahr trug er sich ins Buch der Stadt Lüdenscheid ein. Foto: Wolfgang Teipel
Der Komponist Prof. Friedrich Radermacher: Im Jubiläumsjahr trug er sich ins Buch der Stadt Lüdenscheid ein. Foto: Wolfgang Teipel

Bürgermeister Dieter Dzewas hatte damals angekündigt, dass es möglich sein werde, ein Konzert mit 50 Cellisten zu spielen. Musikschullehrerin Christa Radermacher hatte sich dieses Orchester erträumt. Markus Hacke hielt dagegen. Beim vorweihnachtlichen Konzert unter dem Motto „Happy Noël – Vom Chrimi zum Kristbaum“ fangen sich schließlich sogar 94 Cellisten ein und strichen ihre Instrumente.

Damit hatte der Sparkassen-Chef die Wette verloren. „Deutlich“, wie er am Montag einräumte.

Mit dem Gewinn der Wette wurde schließlich ein weiterer Traum von Christa Radermacher wahr. Das Stück „Happy Noël – Vom Chrimi zum Kristbaum“ ist eine Komposition ihres Vaters Professor Friedrich Radermacher. Er hatte es eigens für die Musikschule Lüdenscheid komponiert. 1982 wurde es uraufgeführt – mit gerade mal 36 Cellisten.

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