Das Zentrum für endoprothetische Versorgung im Krankenhaus Plettenberg wurde erneut zertifiziert. Die Versorgung der Patienten mit Hüft- und Knieendoprothesen erfolgt nach höchsten Standards. Foto: Krankenhaus
Chefarzt André Scholz Foto: Krankenhaus
Chefarzt André Scholz Foto: Krankenhaus

Plettenberg. Das Zentrum für endoprothetische Versorgung im Krankenhaus Plettenberg hat sich erneut erfolgreich zertifizieren lassen. Dabei wurde auch der Nachweis erbracht, dass die Forderungen der aktuellen Din-Normen erfüllt werden.

Das Zentrum für endoprothetische Versorgung wurde aufgrund einer ständig steigenden Patientennachfrage und stetig kletternder Fallzahlen gegründet und im Dezember 2013 erstmals zertifiziert. Nun wurde die Einrichtung am Plettenberger Krankenhaus erneut durch die anerkannte Zertifizierungsstelle der i-med-cert GmbH geprüft. „Wir freuen uns, in diesem Audit den Nachweis erbracht zu haben, dass die Forderungen der neuen DIN EN ISO 9001:2015 in unserem Hause erbracht werden“, erklärt Chefarzt André Scholz. „Großer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zu diesem Erfolg mit ihrer persönlichen Unterstützung beigetragen haben.“

Rund 230 Hüft- und Kniegelenke pro Jahr

Die Zertifizierung bescheinigte erneut ein höchsten Ansprüchen gerecht werdendes Qualitätsmanagementsystem und dessen Umsetzung beim Einbau künstlicher Hüft- und Kniegelenke. Hüft- und Knieendoprothesen seien als Versorgungsangebote im Krankenhaus Plettenberg längst etabliert, nicht erst seit Gründung des Zentrums für endoprothetische Versorgung, so Scholz. Jährlich würden ca. 230 Hüft- bzw. Knieendoprothesen eingesetzt. Auch der Einbau künstlicher Schultergelenke, Zehen- und Fingergelenke zeige stetig wachsende Fallzahlen.

Durch die Zertifizierung können die Patienten weiterhin absolut sicher sein, auf diesem Gebiet nach anerkannten Standards und unter Einsatz modernster Geräte versorgt zu werden. Dazu gehören unter anderem Aspekte wie die Einbeziehung der Patienten durch Befragungen sowie eine gründliche Überprüfung der Operationsergebnisse durch eine langfristig gewährleistete Betreuung der Patienten weit über den Zeitraum des stationären Klinikaufenthalts hinaus. Eingeschlossen in die Zertifizierung sind zudem die anästhesiologische Versorgung und die Schmerztherapie.

Das im Zentrum behandelnde Team garantiert eine ständige Weiterentwicklung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie der eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch festgelegte Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen.

Prothese hält 15 Jahre

Nicht nur ältere Menschen sind von einer Arthrose zum Beispiel im Hüftgelenk betroffen. Zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr zeigt bereits die Hälfte der Bevölkerung Zeichen eines Gelenkverschleißes, ab dem 70. Lebensjahr hat fast jeder nachweisbare Verschleißerscheinungen in den großen Gelenken.

Etwa 200.000 Hüftgelenke werden jährlich in Deutschland implantiert. Dabei wird das alte, verschlissene Gelenk entfernt und das künstliche Implantat eingebaut. „Hüftgelenke haben inzwischen Standzeiten von 15 Jahren“, erklärt André Scholz. Das heißt, dass knapp 95 Prozent der Prothesen nach etwa 15 Jahren noch fest sitzen.

Die wieder hergestellte Gelenkfunktion steigert die Beweglichkeit und verbessert die Schmerzsymptomatik spürbar. Der Patient gewinnt somit deutlich an Lebensqualität zurück und braucht mit einem künstlichen Hüftgelenk beispielsweise nicht mehr länger auf sportliche Aktivitäten zu verzichten.

Info

Regelmäßige Sprechstunden im Zentrum für endoprothetische Versorgung im Krankenhaus Plettenberg sind: montags und donnerstags von 13.30 bis 15 Uhr, dienstags von 8.30 bis 10 Uhr sowie freitags von 8 bis 9.30 Uhr; Auskunft und Terminvereinbarung: Sekretariat Chirurgie, Martina Hanses Nöcker, Tel. 02391/63231, E-Mail maha@krankenhaus-plettenberg.de.

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