Lüdenscheid. Neue Impulse fürs Ehrenamt: Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Lüdenscheid und das Jugendkulturbüro laden am 30. April zum „Werkstatttag Ehrenamt 2016“ ein. Er findet von 14 bis 18 Uhr in der CVJM-Jugendfreizeitstätte „Audreys“ statt.

„Die Veranstaltung bietet allen Ehrenamtlichen, die im Jugendbereich unterwegs sind, die Chance, sich besser zu vernetzen, sich auszutauschen und neue Ideen zu sammeln“, sagt Julia Wilkens vom Jugendkulturbüro. Mit der Veranstaltung, bei der sich alle zwei Jahre aus der Lüdenscheider Vereinswelt treffen, haben die Veranstalter gute Erfahrungen gemacht. „Vor zwei Jahren waren rund 30 Teilnehmer dabei“, erinnert sich Stefanie Schröder.

Drei verschiedene Workshops

In diesem stehen wieder drei Workshops auf dem Programm. Christopher Tomaszik von der Johanniter-Unfall-Hilfe wird die Teilnehmer in das Thema „Erste Hilfe für Freizeiten“ einweisen. Es geht in Theorie und Praxis darum, wie man sich bei kleinen und größeren Notfällen verhält, damit Freizeitleiter mit einem sicheren Gefühl mit ihren Schützlingen unterwegs sein können.

Bei Katharina Walter (Young Caritas), Mechthild Börger (Flüchtlingshilfe) und Stefanie Schröder (Stadtjugendring) geht es unter dem Motto „Mit Händen und Füßen“ um praktische Flüchtlingsarbeit. Sie informieren im ersten Teil des Workshops über die Lebensbedingungen von jungen Geflüchteten in Lüdenscheid.

Auftakt zum Pilotprojekt „Spielekoffer“

Im zweiten Teil geht es um die Frage, was Ehrenamtler gemeinsam mit den jungen Geflüchteten unternehmen und erleben können. Im Mittelpunkt stehen Spiele. Der Workshop ist zugleich Auftakt für ein vom Landesjugendring gefördertes Projekt. Junge Leute werden einen Spielekoffer mit Spielen aus aller Herren Länder zusammenstellen. Er soll später dabei helfen, mit jungen Geflüchteten in Kontakt zu treten, mit ihnen zu spielen und sie bei der Integration begleiten.

Anmeldung bis zum 22. April

Julia Wilksen vom Jugendkulturbüro will die Teilnehmer ihres Workshops anleiten ausgemusterten und überflüssigen Dingen aus dem täglichen Lebens neue Funktionen oder ein neues Aussehen zu verleihen. „Do it yourself“ und „Upcycling“ sind die Stichworte. „Dabei geht es nicht um künstlerischen Anspruch, sondern vielmehr um die kreative Auseinandersetzung mit Materialien und Dingen“, sagt sie.

Interessenten sollten sie bis 22. April für einen der drei Workshops entscheiden und sich bei ihrer Einrichtung oder beim Stadtjugendring anmelden.

 

 

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