Dipl.-Ing. Erwin Sommer (Bildmitte, links) und Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt zerschneiden das symbolische rote Band.

Hagen. Nach acht Jahren Bauzeit ist das Wohngebiet Frommannweg im Hagener Ortsteil Boele fertig bebaut. Hier sind in den vergangenen Jahren auf rund 41.000 Quadratmeter Fläche 55 Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut worden. Rund 240 Menschen haben hier ihre neue Heimat gefunden.

Nach Angaben von Dipl.-Ing. Erwin Sommer stammen viele davon aus den benachbarten Städten Wetter, Herdecke, Iserlohn oder Ennepetal. Der Architekt und Erschließungsträger Erwin Sommer hatte vor etwa zehn Jahren eine landwirtschaftliche Nutzfläche von ca. 36.000 Quadratmeter von der evangelischen Philipp Nicolai Kirchengemeinde aus Boele erworben. Eine weitere Fläche von ca. 5.000 Quadratmeter kam hinzu. Sie gehörte zuvor der kath. Kirchengemeinde Boele.

Sommer hatte anschließend gemeinsam mit der Stadt Hagen und unter Beteiligung der politischen Gremien einen Bebauungsplan für Wohnhäuser erarbeitet. Der Bebauungsplan wurde rechtskräftig im Jahre 2005.

Kinderspielplatz schnell fertiggestellt

Nach Rechtskraft des Bebauungsplanes schloss Erwin Sommer die städtebaulichen Erschließungsverträge für die Straße und den Kanal mit der Stadt Hagen ab.

Zu der Erschließungsanlage gehört auch der Kinderspielplatz, der bereits nach Beginn des ersten Bauabschnitts fertig gestellt wurde, sodass schnell die ersten Kinder dort spielen konnten.

In den letzten acht Jahren wurden in diesem Gebiet rund 45 Ein- und Zweifamilienhäuser auf dem Grundstück der ev. Kirchengemeinde und zehn Wohnhäuser auf dem Grundstück der kath. Kirchengemeinde errichtet.

Keine Bindung an Bauträger

Alle Häuser waren nicht bauträgergebunden. Dadurch konnte jedes Haus individuell frei geplant und alle Wohnwünsche verwirklicht werden. Die Grundstückspreise waren erschwinglich und lagen unter 200 bis maximal 230 Euro je Quadratmeter.

Dieses Neubaugebiet hat eine öffentliche Straße mit dem Namen „Frommannweg“ erhalten. Von den rund 240 Bewohnern sind annähernd 100 Hagener Neubürger. Aus Sicht des Architekten und Erschließerungsträgers Erwin Sommer war die Entwicklung des neuen Baugebietes ein guter Schritt, um den rückläufigen Bevölkerungszahlen in Hagen entgegenzuwirken.

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