Wodo
Wodo, das sind Dorothee Wellfonder und Wolfgang Kaup-Wellfonder.

Meinerzhagen. Der Kulturverein KuK lädt für Donnerstag, 13. November, wieder zum Kindertheater ein. Ab 16 Uhr zeigt das Wodo Puppentheater in der Stadthalle das Stück „Armer Pettersson“ nach Sven Nordqvist.

Wie ein Autoreifen, dem die Luft ausgeht, sitzt der alte Pettersson in seiner Küche und will in Ruhe gelassen werden. Aber genau das hat Kater Findus nicht vor. Er hat gute Laune! Findus zappelt und springt, klettert und singt. Irgendwie muss er doch Pettersson dazu bringen, zu lachen und mit ihm zu spielen.
Auf turbulente und lustige Weise schafft es der fröhliche Kater, den griesgrämigen alten Mann aus dessen unerfreulicher Stimmung zu holen.
Wodo Puppenspiel mit Dorothee Wellfonder und Wolfgang Kaup-Wellfonder ist das erste Theater, das diese zauberhafte „Pettersson und Findus“-Geschichte inszeniert.

Kinder 4 €, Erwachsene 5 €, Gruppen 3 €, Abendkasse: Kinder 5 €, Erwachsene 6 €, Gruppen 4 €

Mehr zu WODO:

Als Dorothee Wellfonder und Wolfgang Kaup 1983 beschlossen, ein Puppentheater zu gründen, suchten sie nach einem griffigen gemeinsamen Namen. Die Verbindung Wodo aus WOlfgang und DOrothee gefiel ihnen am besten. Seit Juni 2000 ist Wodo Puppenspiel, Mülheimer Figurentheater, eine beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marke.

Dorothee Wellfonder schloss zunächst eine „ordentliche“ Berufsausbildung ab. Sie wurde an der GH Essen staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit.

Wodo gibt 150 bis 250 Vorstellungen im Jahr

Jährlich gibt sie 150 bis 250 Vorstellungen. Mal als Solospielerin, mal mit „Wo“, der auch ihr Ehemann ist, mal mit einer Kollegin. Als Mutter einer Tochter und eines Sohnes engagierte sie sich in Kindergärten und Schulen. Neben ihrem Talent als Figurenspielerin lebt sie auch ihre gestalterisches Können als Figurenbildnerin aus. Egal ob mit dem Schnitzeisen oder der Nähmaschine, ihre Figuren sind einzigartig. Manchmal zeichnet sie auch Illustrationen für die „Wodo-Bilderbücher“.

Sie hatte 1986 die Idee, zum ersten Mal „Pippi Langstrumpf“ als Figurentheater zu inszenieren. Ihr verdankt Wodo Puppenspiel, dass es weltweit das erste Theater war, welches diesen Kinderbuchklassiker von Astrid Lindgren inszenierte.

Wolfgang Kaup-Wellfonder war zunächst auch staatlich anerkannter Diplom Sozialpädagoge mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit. Die beiden „Wodos“ hatten sich im Studium kennen gelernt. Jährlich gibt auch er 150 bis 250 Vorstellungen (solo oder mit „DO“ oder Kollegin). Zudem sitzt er ehrenamtlich für den Verband Deutscher Puppentheater im Vorstand des Fonds Darstellende Künste e. V. und im Rat der darstellenden Künste/Deutscher Kulturrat.Mit dem gemeinnützigen Förderverein der Freunde des Mülheimer Figurentheaters e. V., dessen Gründung er forcierte, führt er seit dessen Bestehen (1988) Projekte durch. Wichtig ist ihm seit den Anfängen des Figurentheaters, dass auch Themen-Stücke inszeniert werden. Zudem organisiert er mit Dorothee Wellfonder die Mülheimer Puppentheaterwochen, von denen es seit 1990 sechzehn Festivals gegeben hat. Im Rahmen seiner Tätigkeit für den Verband Deutscher Puppentheater schuf er federführend den Preis „die spielende Hand“ und als Mitglied des Vorstandes des Fonds Darstellende Künste war er Teil der Geburt des „George – Tabori- Preises.

 

 

 

 

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