Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Begegnungen, Gespräche, gutes Essen, musikalische Aufführungen und Tänze, Aktionen an vielen Ständen von Vereinen und Gruppen – zahlreiche Besucher kamen heute (Samstag) zum Generationen- und Familienfest. Vom Rathaus über den Wieden bis zum Jugendzentrum Alte Feuerwache reichte das Festgelände. Hier wurden interkulturelle Bande in Plettenberg gefestigt und neue geknüpft.

„Wir sind Plettenberg, wir bleiben bunt“, lautete das Motto der Veranstaltung. „Wenn wir nicht mehr bunt wären, würde kein Schmiedeteil unsere Unternehmen verlassen, würden auf unseren Fußballplätzen keine Tore mehr geschossen“, stellte Bürgermeister Ulrich Schulte fest.

Neuauflage des Festes ungewiss

Vor allem durch ehrenamtliches Engagement wird das Generationen- und Familienfest getragen. Bedauerlich ist, dass es dennoch den städtischen Sparmaßnahmen zum Opfer fällt. Den jährlichen Generationen- und Familientag in der bisherigen Form wird es nicht mehr geben. Ob und auf welche Weise diese bunte und attraktive Veranstaltung eine Neuauflage erfährt, ist derzeit ungewiss.

Fremdenfeindliche Sprüche an Rathausfenstern – Polizei ermittelt

Die Tatsache, dass es in Plettenberg, in Deutschland bunt ist und wir es auch so haben wollen, kommt bei einigen Dumpfbacken nicht an. Unbekannte schmierten in der Nacht zu Samstag fremdenfeindliche Sprüche an die Rathausfenster und brachten auf der Bühne ein Banner mit volksverhetzender Parole an. Die Polizei ermittelt. Das Orga-Team um Christiane Wilk ließ sich die Laune nicht verderben. Der Lohn für die engagierte Vorbereitung war ein fröhliches Fest mit vielen Besuchern.

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