Griffen anlässlich des offziellen Baubeginns zum Spaten: Ein Vertreter der Firma Hepelmann, Architekt Frank Bramey, Bauamtsleiter Lothar Weber Bürgermeister Uwe Schmalenbach, VHS-Leiterin Marion Görnig sowie die beiden Schulleiterinnen Annerose Nessel und Heike Zilinski. Foto: Wolfgang Teipel

Herscheid. Solche Gelegenheiten bieten sich Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach nicht oft: Mit dem offiziellen ersten Spatenstich für das neue Bildungszentrum am Rahlenberg setzte er am Montag zusammen mit den Schulleitungen, Bauamtsleiter Lothar Weberk, dem Architekten und einem Vertreter des Bauunternehmens Hepelmann eine Investition von zunächst rund drei Millionen Euro in Gang. Dafür fand der Rathaus-Chef angemessene Worte: „Wir bewegen am heutigen Tag nur ein kleines Stück Erde, aber damit bewegen wir ein großes Projekt, wohl das größte Projekt der vergangenen Jahrzehnte.“

Gut aufgestellter Grundschul-Standort

Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Zusammenlegung der beiden Grundschulen, die grundlegende Sanierung des Bestandsgebäudes (ehemalige Hauptschule) und den Bau einer Aula mit Mensa, die künftig für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Herscheid setze damit auf einen sehr gut aufgestellten Grundschul-Standort sowie weitere Bildungs- und Kulturangebote. „Das Bildungszentrum soll aktiv in die Quartiersentwicklung in Herscheid eingebunden werden“, betonte Uwe Schmalenbach am Montag.

So soll die neue Aula von innen aussehen. Visualisierung: Büro Bramey und Partner

Intelligente Rampenlösung

Die Pläne für den Um- und Neubau hat das Architektenbüro Bramey und Partner entworfen. „Das Büro reagierte mit einer intelligenten Rampenlösung auf die topographischen Herausforderungen und schaffte gegenüber dem Alternativentwurf eine deutliche Reduzierung der Gebäudeebenen“, sagte der Bürgermeister.

Geld aus der NRW-Städtebauförderung

Die Umsetzung sei allerdings nicht möglich gewesen ohne die Anerkennung und Förderung des Projekts im Rahmen der Städtebauförderung des Landes. „Hier gilt ausdrücklich mein Dank den Vertretern des Ministeriums, insbesondere aber auch der Bezirksregierung Arnsberg, die uns vorbildlich unterstützt“, betonte Uwe Schmalenbach. „Nur durch Zuweisungen in Höhe von 70 Prozent der Kosten können wir das Schulgebäude von gestern zu einem Bildungszentrum von morgen entwickeln.“

Aula ist der Kern des Neubaus

Im ersten von drei Bauabschnitten wird der Neubau der Aula in Massivbauweise errichtet. Die Fassadenflächen werden großzügig verglast. Die unteren Geschosse werden aufgrund der Hanglage gestaffelt ausgeführt. Die Aula bildet den Kern des Neubaus und erschließt sich über zwei Etagen. Um diesen Kern des Neubaus führt im Gebäude die barrierefreie Rampe vom Erdgeschoss ins erste Obergeschoss. Hier befinden sich die Verwaltungsräume, die zukünftig durch einen neuen Haupteingang erschlossen werden.

Im ersten Untergeschoss sind die Räume für die VHS Volmetal und Nebenräume angesiedelt.

In weiteren Bauabschnitten wird der Altbestand der Hauptschule komplett saniert. Die Gebäudetechnik wird erneuert, das Haus wird in Sachen Brandschutztechnik auf den neusten Stand gebracht und energetisch ertüchtigt.

Sämtliche Baumaßnahmen sollen zum Schuljahresbeginn 2020/21 abgeschlossen sein.

 

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