Die Ernährunmgs-Expertinnen des Klinikums wissen, wie man erfolgreich abnehmen kann. Foto: Märkische Kliniken

Lüdenscheid. Gebrannte Mandeln, Lebkuchen, Festessen mit Gans und Co oder Käse-Fondue – Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Spätestens bei dem Blick auf die Waage fordern die angesammelten Funde jedoch ihren Tribut. Das Team der Diätassistenten im Klinikum Lüdenscheid gibt praxisnahe Tipps wie man ungewollten Extra-Kilos mühelos den Rücken kehrt.

Abnehmen beginnt im Kopf

Jeder kennt ihn, keiner mag ihn – den inneren Schweinehund. Ganz leise meldet er sich immer dann zu Wort, wenn der Gedanke ans Fitnessstudio, an die Sportgruppe oder zur Gemüsetheke in den Kopf kommt. Deshalb gilt: Der eigene Wille und die innere Einstellung sind das A und O um langfristig und erfolgreich das Wunschgewicht zu erreichen und – das ist die Kunst –  es auch zu halten. Denn: Abnehmen beginnt im Kopf. „Viele sind bei der Gewichtsabnahme zu ungeduldig und entscheiden sich für Diäten, die häufig den ungewünschten Jojo-Effekt erzeugen. Ich rate deshalb, sich langfristig für eine gesunde Mischkost zu entscheiden“, erklärt Jutta Kraft, Leitende Diätassistentin im Klinikum Lüdenscheid, den Schlüssel zum Erfolg.

Gesunde Mischkost

Verabschiedet man sich von Mahlzeiten aus Frust oder Langeweile, könnten schon viele Kalorien eingespart werden. Auf dem Weg zum Wunschgewicht sollte man Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke wie Limonaden oder Eistee stark reduzieren. Stattdessen kann man aber auf Früchtetees oder leckere Schorlen ausweichen.  Auch beim Kochen kann man darauf achten, Fett einzusparen. Ohnehin sollten fetthaltige Speisen wie zum Beispiel Backfisch mit Kartoffelsalat und Remoulade vermieden werden.

Zeit zum Essen nehmen

Echte Abnehmkiller sind die abendlichen Knabbereien vor dem Fernseher oder Computer. Schnell noch ein Stück Schokolade hier oder der Griff in die Chipstüte dort. Lässt man diese Leckereien weg, kann man pro Abend auf  circa 500 bis 1000 Kalorien verzichten. „Man sollte feste Mahlzeiten ganz bewusst einnehmen und sich genügend Zeit zum Essen lassen. So setzt auch das Sättigungsgefühl früher ein und man nimmt kleinere Mengen zu sich“, fügt Jutta Kraft hinzu.

Popcorn statt Chips

Lecker bleibt es trotzdem – man muss nur zu den geeigneten Alternativen greifen. Chips können beispielsweise durch Popcorn oder Salzstangen ersetzt werden, Hamburger durch Frühlingsrollen oder Pommes durch Kartoffeln. Butter und Magarine lassen sich prima durch Halbfettbutter- oder magarine austauschen. Wer ganz mutig ist, verzichtet komplett auf Streichfett. Grundsätzlich sollte man täglich viel Salat und Gemüse in den Speiseplan einbauen. Statt Süßigkeiten und Kuchen eignet sich ein Apfel oder eine Mandarine ideal als Zwischenmahlzeit. „Die Ernährungsumstellung muss Spaß machen, nur so hält man es dauerhaft durch“, sagt Jutta Kraft.

 

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