Kleiner Schlüssel, großes Windrad: Dr. Klaus Weimer, Christof Strebe und Erik Höhne bei der offiziellen Übergabe der Windkraftanlage Versetal. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Wie bestellt. Wenige Minuten vor der offiziellen Übergabe der Windkraftanlage hoch über der Versetalsperre kommt am Freitag ein wenig Wind auf. Zwei Meter pro Sekunde. Sofort setzen sich die riesigen Rotoren in Bewegung. Die Anzeige im Inneren des Turms blinkt auf. 507.805 Kilowattstunden Strom hat die Anlage seit Anfang April erzeugt. Nicht schlecht für den Probebetrieb in den ersten 30 Tagen.

7,5 Millionen Kilowattstunden jährlich

Erik Höhne, Technischer Vorstand der Mark-E, du Dr. Klaus Weimer, Geschäftsführer und Sprecher der Stadtwerke Iserlohn, sind zufrieden. Dr. Klaus Weimer konstatiert trocken: „Die wirtschaftliche Auskömmlichkeit der Anlage scheint gesichert.“ Circa 7,5 Millionen Kilowattstunden soll die Windkraftanlage Versetal jährlich liefern. Sauberen Strom für die Region.

Suche nach weiteren Standorten

Die Gesamthöhe der Anlage beträgt 195 Meter. Foto: Wolfgang Teipel

Mark-E und die Stadtwerke Iserlohn haben für das Projekt eine gemeinsame Betreibergesellschaft gegründet.  Sie sucht jetzt nach weiteren Standorten. „Intensiv“, betont Erik Höhne. Die Stadtwerke Iserlohn und Mark-E wollen „weiter grün denken“. So beschreibt es Dr. Klaus Weimer. Am Geschäftssitz Iserlohn werden zurzeit 60 Prozent umweltfreundlich erzeugter Strom an die Verbraucher geliefert.

So konnte Christof Strebe, Vertreter des Anlagenherstellers Enercon beruht die Schlüssel an die Betreiber übergeben. „Alle Projektbeteiligten haben von den ersten Planungen bis zur erfolgreichen Errichtung und Inbetriebnahme vorbildliche Arbeit geleistet“, sagte Erich Höhne am Freitag.

Bau mit Quadkopter-Einsatz dokumentiert

Das gilt auch für Carsten Engel. Er hat mit seinem Quadkopter den Bau der Anlage dokumentiert. In einer Kurzversion zeigte er am Freitag, wie die Bauteams mit dem 600 Tonnen schweren und 160 Meter hohen Raupenkran zum Teil in eisiger Kälte mit bis zu 86 Tonnen schweren Bauteilen jonglierten. Hier der Link zum Film  https://www.youtube.com/watch?v=7k_E9OKPTek

 

 

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