Die fast 60 Meter langen Rotoren wurden im Schritttempo zum endgültigen Standort auf dem Berghahn transportiert. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Über den Forstweg zum Berghahn sind schon Massen von Langholztransportern gerollt. Am Dienstag war ein Transport der Superlative unterwegs. Spezialfahrzeuge beförderten die drei fast 60 Meter langen Flügel für die Windkraftanlage auf dem Berghahn zu ihrem endgültigen Standort. Im Schritttempo, versteht sich.

Projekt von Mark-E und Stadtwerke Iserlohn

Das war auch für Hermann-Josef Freiherr vom Hövel eine spektakuläre Angelegenheit. Der Forstwirt, der ein Grundstück auf dem Berghahn für das gemeinsame Projekt von Mark-E und Stadtwerke Iserlohn zur Verfügung stellt, war deshalb selbst mit der Kamera zur Stelle.

115,7 Meter Rotordurchmesser

Hermann-Josef Freiherr vom Hövel war selbst mit einer Kamera zur Stelle. Foto: Wolfgang Teipel
Hermann-Josef Freiherr vom Hövel war selbst mit einer Kamera zur Stelle. Foto: Wolfgang Teipel

Am Dienstag wurden die mächtigen Rotoren, die zusammen einen Rotordurchmesser von 115,7 Metern ergeben, sorgfältig gelagert. Das Montage-Team richtet sich auf eine mehrtägige Pause auf der Baustelle ein. Die Wetteraussichten sind schlecht.

Pause wegen Sturm

„Wir rechnen mit Sturm“, sagt Klaus Leßmann von Mark-E. Die Windverhältnisse in den nächsten Tagen ließen eine Montage nicht zu. „Wir hoffen, dass es dann Anfang kommender Woche weitergehen kann.“

Betrieb ab Ende März

Nach wie vor gehen Mark-E und Stadtwerke Iserlohn davon aus, dass die Anlage wie geplant Ende März in Betrieb gehen kann.

Die Anlage (Typ Enercon E 115) wird von der „Windkraft Versetalsperre GmbH & Co. KG“ betrieben, die Mark-E und Stadtwerke Iserlohn für das Projekt gegründet haben. Betrieben. Mit einer Leistung von drei Megawatt soll sie den Strombedarf von rund 2000 Haushalten decken.

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