Wildgehege Mesekendahl
Im Wildgehege Mesekendahl tummeln sich rund 120 Tiere.

Schalksmühle. 50 Jahre Wildgehege Mesekendahl – das muss gefeiert werden. Am Sonntag, 4. Oktober, startet Kalli Trimpop dazu ein kleines Programm. Es beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen für Stammkunden, Gäste und Freunde. Kalli Trimpop würde sich über alte Fotos für eine Pinnwand freuen. Ab 12 Uhr ist der Entertainer Marty Kessler zu hören. Er präsentiert bis 17 Uhr in mehreren Showblocks Fetenhits, deutsche Schlager ab 1980 sowie Rock und Pop.

Wettbewerb im Stiefelwurf

Um 12.30 Uhr beginnt die Wildfütterung im Wildgehege Mesekendahl. Alle Besucher haben freien Eintritt. Ab 15 Uhr können die erwachsenen Besucher an einen Stiefelweitwurf-Wettbewerb teilnehmen. Der Sieger gewinnt eine einen Gutschein für eine Planwagenfahrt. Um 14.30 sind alle Kinder zu einem Luftballon-Wettbewerb eingeladen. Hauptpreis ist ein Gutschein für einen Kindergeburtstag im Wildgehege im Wert von 150 Euro.

Wildgehege Mesekendahl startete mit drei Rotwildhirschen

Wie alles begann: Mit drei Rotwildhirschen startete im Mai 1965 Fritz Trimpop das Unternehmen Wildgehege Mesekendahl. Genauer gesagt machte sich der Gehegegründer selbst ein Geburtstagsgeschenk. 38 Jahre jung am 6. Mai 1965 konnte somit Fritz Trimpop auch stolz darauf sein, der Gemeinde Schalksmühle mit der Eröffnung seines Wildgeheges einen touristischen Ausflugspunkt erschlossen zu haben. Was anfangs in den Kinderschuhen nicht nur der Liebe zum heimischen Wild wegen, sondern hauptsächlich mehr dem Wunsch nach einer eigenen einkommensträchtigen Erwerbstätigkeit von Fritz Trimpop so peu-à-peu ins Leben gerufen wurde, hatte zunächst einige Stolpersteine auszuräumen.

Von der Idee, in Mesekendahl an der nördlichen Peripherie Schalksmühles gelegen, einen Wildpark mit heimischen Waldtieren aufzubauen, mussten die Schalksmühler Ratsherren erst einmal überzeugt werden. Das war jedoch ein leichtes Überzeugungsspiel von Fritz Trimpop, der es gut verstand, sich und seine Gedanken an den richtigen Stellen in Szene zu setzen.

Anregungen im Rothaargebirge

Um nur einige zu nennen, seine Befürworter Hugo Pohl, Heinrich Dannenberg und Paul-Gerhard Mühlen unterstützten den Ideengeber, der sich wiederum im Rothaargebirge damals die Anregungen für das Wildgehege Mesekendahl geholt hatte. So entstand mit Hilfe von Freunden, die nach Feierabend die Zäune für die ersten Freigehege aufstellten, das Mesekendahler Wildgehege. Den ersten Hirschen folgten Dam- und Schwarzwild. Zu den Wildschweinen gesellten sich schnell ein paar Ziegen und auch ein Pony. Fritz Trimpop verstand es meisterhaft, seine Idee Wildpark umzusetzen. Schon ganz schnell erkannten viele den touristischen Wert und das Publikum dankte es dem Betreiber, der schon in den 70iger Jahren viel Zulauf für sein Wildgehege verzeichnen konnte.

Steppenrinder und Wisent

Heute können Besucher 15 Tierarten und ca. 120 Tiere besichtigen. Schwarzwild, Rotwild, Damwild, Ziegen, Frettchen, Fasane, Meerschweinchen, Kaninchen, Esel, Pony, Puma, Rotfuchs, Waschbären, Steppenrinder und Wisent.

 

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