Das Maßnahmepaket enthält auch eine neue freiraumplanung für das Kulturhaus Lüdenscheid. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Ungeachtet aller Restrisiken: Der Planungsausschuss der Stadt Lüdenscheid ist der Auffassung, dass das integrierte Handlungskonzept für die Altstadt das Quartier selbst und die gesamte Stadt nach vorn bringen wird. Für SPD-Fraktionsvorsitzenden Jens Voss bedeutet es eine „große Chance“. CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling bezeichnete das rund 30 Millionen Euro schwere Maßnahmenpaket als „logische Folge der Arbeit in den vergangenen Jahren.“ Für ihn besitze das Handlungskonzept einen ähnlichen Stellenwert, wie die Aufwertung des Rathausumfeldes, betonte er.

Finanzierung wird Ende des Jahres geklärt

Vor diesen Hintergrund beschloss der Ausschuss einstimmig das Konzept und den dazugehörigen Förderantrag. Allerdings wurde der Beschluss an Anregung von Jens Voss leicht abgewandelt. Die Selbstverpflichtung der Stadt, die Finanzierung schon jetzt sicherzustellen, wurde zunächst ausgeklammert.

Dieser Frage will sich die Politik zuwenden, wenn Ende dieses Jahres klar ist, in welchem Umfang einzelne Maßnahmen gefördert werden können und für welche Projekte möglicherweise keine Mittel zu erwarten sind.

Multiplikator für weitere Entwicklungen

Sprecher von SPD und CDU betonten, dass es bei den Planungen keinesfalls lediglich um Kosmetik für einen einzelnen Stadtteil gehe. Die Aufwertung der Altstadt ziehe einen Nutzen für die gesamte Stadt nach sich. So sehen das auch Berater Reinhart Richter und Jens Küpper vom Stadtentwicklungsbüro STEG. Beide haben den Planungsprozess intensiv begleitet. „Das Integrierte Handlungskonzept ist ein Multiplikator für weitere Entwicklung, die vor die Stadt und die gesamte Region wichtig sind“, betonte Reinhart Richter.

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