Dier Verein Kunstfreunde Lüdenscheid hat sich die Förderung der Städtischen Galerie auf die Fahne geschrieben. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. (PSL) Eine thematische Sonderführung am Sonntag, 5. Juni 2016, um 18 Uhr ist die erste Veranstaltung des Begleitprogramms zur Wever-Ausstellung in den Museen der Stadt Lüdenscheid. Dr. Carolin Krüger-Bahr spricht zum Thema „Wevers Frühwerk unter besonderer Berücksichtigung des „Parasitenzuges“ (1924/25)“. Die Besucher zahlen lediglich den Eintrittspreis in die Ausstellung.

Als junger Künstler in Düsseldorf

In der Sonderführung stehen am kommenden Sonntag die frühen, zumeist wenig bekannten oder bisher noch nie gezeigten Arbeiten des jungen Studenten Heinz Wever an der Düsseldorfer Kunstakademie im Mittelpunkt. Die Referentin wird in einer kleinen Einführung das gesellschaftliche und künstlerische Umfeld vorstellen, das den Maler in der rheinischen Metropole erwartete. Deutlich wird erst dann, in welcher Weise Wever seinen Weg als Kunstschaffender begonnen hat. In weiteren Veranstaltungen zur Ausstellung soll dem weiteren Werdegang Wevers nachgespürt werden soll.

Damals herrschte Aufbruchstimmung

„Düsseldorf war um 1910/12 ein Brennpunkt“ (Beat Wismer) – also genau in der Zeit, als Wever 1911 an die dortige Akademie ging, um sein Kunststudium aufzunehmen. Die rheinischen Expressionisten, der sogenannte Sonderbund sowie die jungen Kunstschaffenden der Akademie und deren Umfeld trugen zu einer künstlerischen Aufbruchstimmung bei, der sich auch Wever nicht zu entziehen vermochte. Seine zahlreichen Kontakte zu Mitstudenten und Künstlerkollegen beeinflussten seine Bild- und Formensprache. Neben dem großen Werk Parasitenzug gibt es weitere moderne Arbeiten, die bisher mit dem Gesamtwerk des Sauerländers nicht in Verbindung gebracht wurden.

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