Werkzeugbau
Am neuen Standort des Werkzeugbau-Instituts an der Freisenbergstraße fand am Dienstag und Mittwoch die dritte w-swf-Fachtagung statt.

Lüdenscheid. Lüdenscheid soll auch in 15 Jahren noch eine Hauptstadt des Werkzeugbaus sein. Diesen Wunsch formulierte Bürgermeister Dieter Dzewas am Dienstag, 11. November, bei der Eröffnung der 3. Fachtagung des Werkzeugbau-Institutes Südwestfalen (wi-swf). Daran arbeitet das Team von wi-swf mit Hochdruck. Bester Beleg: Erst kürzlich ist das Institut vom alten Standort Im Wiesental an die Freisenbergstraße umgezogen.

Hier konnte das neue Laser-Bearbeitungszentrum aufgebaut werden. Für das Institut bedeutet die neue Anlage einen Technologiesprung, der es ermöglicht, Zukunftstechnologien noch besser zu erforschen um kleine und mittlere Unternehmen in der Region noch besser zu unterstützen.

Branchentreff am Freisenberg

Bürgermeister Dieter Dzewas bezeichnete beim Branchentreff am Freisenberg das Kompetenzzentrum als wichtigen Faktor im Lüdenscheider Institute-Netzwerk. „Wir wollen weiter eine Industriestadt sein und das funktioniert nur, wenn sich der Werkzeugbau ständig weiterentwickelt“, sagte er.

„Präzision, planen, produzieren, nachweisen“ – so lautete das Motto unter das wi.swf-Geschäftsführer Olaf Schmidt und Andreas Meyer, Vorsitzender der Trägergesellschaft Werkzeugbau Südwestfalen e. V. die Fachtagung gestellt hatten.

Innovationen aus dem Werkzeugbau

Am Dienstag informierten sich die Gäste bei einem Rundgang durch die Techhnologieusstellung am neuen wi.swf-Standort Freisenbergstraße. Am Mittwoch stiegen sie mit zehn Vorträgen tiefer in die Materie ein. Zu den Themen zählten innovative Beschichtungen oder neue Methoden zur Korrektur von Kunststoffspritzgießwerkzeugen. Den Schlusspunkt setzte Prof. Dr. –Ing. Thomas Seul, Präsident des Verbandes Deutscher Werkzeug- und Formenbauer mit seinem Vortrag zum Thema „Valide und intelligente Hightech-Werkzeuge – für die Produktion von morgen“.

Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken

Erklärtes Ziel des wi-swf ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus Südwestfalen zu stärken. Werkzeug- und Formenbau, heißt es in einer Broschüre, nehmen eine Schlüsselposition zwischen den industriellen Bereichen Entwicklung und Produktion ein. Zitiert wird Michael Neumann, Manager Netzwerke und F & E: „Sowohl Spritzgießformen für Industriesegmente der Kunststoffverarbeitung, Stanz- und Umformwerkzeuge für die Blechverarbeitung als auch für die Massivumformung beispielsweise der Schraubenindustrie werden in der Region hergestellt und entwickelt.“ So stehe auch das Institut als Technologiepartner für alle Bereiche der Entwicklung und zu Fragestellungen im Werkzeugbau zur Verfügung. Neue Maschinen und Technologien am Institut unterstützten dabei die Weiterentwicklung und den Technologietransfer.

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