"Lindenhof" oder "Alter Schulplatz"? An der neuen Anschrift für den ehemaligen Schalksmühler Realschul-Komplex scheiden sich die Geister.

Schalksmühle. Wer wohnt und arbeitet schon gern an der Friedhofstraße? Dem Schalksmühler SPD-Fraktionsvorsitzendem Lutz Schäfer hat seine Anschrift nach eigenen Bekunden gut 50 Jahre „keine schlaflosen Nächte bereitet“. Die künftigen Eigentümer und Nutzer der Realschule an der Friedhofstraße, die im Gesundheitswesen tätig sind, bevorzugen dennoch eine andere Adresse. „Lindenhof“ – das klingt das Gesundheit und Heilmitteln. Allerdings: so einfach wird die Umbenennung der von Friedhofstraße 9 und 11 wohl nicht. In der Sitzung des Hauptausschusses am Montag, 15. Juni, regte sich Widerstand.

Bernd Müller: „Sollten Traditionen pflegen“

„Lindenhof, das sagt keinem Schalksmühler etwas“, kritisierte Bernd Müller (UWG). Er plädiert dafür, diesen Abschnitt der Friedhofstraße in „Alter Schulplatz“ umzubenennen. „Wir sollten Traditionen pflegen“, sagte er. Die unbedingte Notwenigkeit sah Lutz Schäfer nicht, wollte sich aber auch nicht gegen den Müller-Vorschlag sträuben.

Auf Wunsch des Ausschusses soll die Verwaltung jetzt mit den künftigen Nutzern Gespräche führen, die zu einer einvernehmlichen Umbenennung führen sollen.

Tagespflege und Physiotherapie-Praxis

Im ehemaligen Realschulkomplex sollen künftig alte Menschen betreut und eine Physiotherapie-Praxis betrieben werden. Hendrik Gräff, Betreiber des Seniorenheims Muhle möchte hier ebenerdig eine Tagespflege einrichten. Gerhard Vogt will mit seiner Physiotherapiepraxis in die beiden oberen Etagen einziehen.

 

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