Björn Bergs im Interview. Der Lüdenscheider ist großartiger Sänger und Computer-Freak in einem. Eine seltene Kombination. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Ich kenne Björn Bergs schon eine Weile. Als „Buddie“ der Jazz-Sängerin Julia Späinghaus z.B., mit der er manchmal auftritt. Als Solosänger beim Gospelchor „Living Gospel“. Als sehr lebendigen Christen, der sich in der Evangelischen Kirche und dort besonders in seiner Gemeinde in der Oberrahmede unter der Leitung der Pastorin Monika Deitenbeck-Gosenberg engagiert. Als Computerfreak, der ständig mit allem herumhantiert, was die Firma mit dem angebissenen Obst als Logo so zu bieten hat.



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Zusammenarbeit mit Dieter Falk

Im Strandkorb und in der Sonne. Das Interview hat an diesem Tag etwas sehr mediterranes.
Im Strandkorb und in der Sonne. Das Interview hat etwas sehr Mediterranes.

Und als jemand, der auf wirklich vielen CDs mitgesungen hat.

Auch auf solchen z.B. wie beim „Luther Pop Oratorium“ mit Dieter Falk und Michael Kunze, das 2017 deutschlandweit auf Tournee geht. Dieter Falk, einer der bekanntesten deutschen Musiker und Musikprodzenten (Pop-Stars Jury, Produzent z.B. von Monrose, Pur oder Nina Hagen), kennt Björn Bergs auch schon ewig und wird immer mal wieder eingeladen, bei seinen Musik-Produktionen mitzusingen.

Ebenso wie beim „Hymnen-Projekt“ von Hans-Werner Scharnowski, bei dem eine sich gut verkaufende CD entstand. Zwei CDs hat er allein mit dem riesigen Gospel-Chor „Living Gospel“ aus Schalksmühle aufgenommen. Und eine weitere mit dem Ensemble „Gospel with Passion“ unter der Leitung von Tim Böcking. Er steht regelmäßig auf den ganz großen Bühnen des Landes und das seit den 90er Jahren, ist sich aber auch nicht zu schade für ein Runde Jazzmusik im „Lönneberga“ oder im früheren „Karos Musik-Café“.

Sehr nett und sehr bescheiden

Chillen in der Sonne. An diesem Tag stimmt irgendwie alles.
Chillen in der Sonne. An diesem Tag stimmt irgendwie alles. Und Ivo (Mitte) und Björn verstehen sich auf Anhieb.

Für Björn Bergs ist das alles ganz normal. Er ist halt Sänger. Das sieht er ganz gelassen. Björn Bergs ist charismatisch, intelligent, ein begabter Musiker. Und dazu einfach sehr nett und ganz bescheiden.

Wir sind zu einem Interview verabredet und er holt mich mit seinem Smart ab. Ein kleines Auto für einen großen Mann. Denn Björn kann man nicht übersehen. 1,90 m groß und dabei sehr robust, ist er jemand, der auch von seinem äußeren Erscheinungsbild her beeindruckt. Betritt er einen Raum, richten sich alle Augen auf ihn. Er besitzt Ausstrahlung, ist für die Bühne geboren, ganz ohne Frage. Wir beide fahren an einen Ort, an dem man nicht nur gut essen kann, sondern der zudem jede Menge Platz für ein ungestörtes Interview bietet.

Singen für Ivo Staes

Björn singt für Ivo Staes "Amazing Grace".
Björn singt für Ivo Staes „Amazing Grace“.

Björn, danke für das Interview.

Och, das hatten wir doch jetzt schon zwei Jahre vor. Schön, dass es mal geklappt hat.

Du müsstest ja mittlerweile in Sachen Interview ein echter Profi sein bei den vielen CD-Produktionen und öffentlichen Auftritten.

Ach nein, bei den CDs, bei denen ich mitsinge, wird man doch nicht interviewt. Der eine oder andere Journalist stellt mal ein paar Fragen, das war es aber auch schon. (Nee klar, denke ich, und bin ein bisschen verzweifelt bei soviel ernstgemeintem Understatement. Das kann ja was werden …)

An unserem Tisch sitzt an diesem Abend der belgische Maler Ivo Staes, ein Freund des Hauses. Er hört interessiert zu. Ivo bittet Björn ganz spontan, etwas für ihn zu singen. Und Björn willigt nach kurzem Zögern tatsächlich ein. Wir gehen alle gemeinsam in die Lounge des Restaurants, wo Björn für Ivo, dessen beste Freundin Andrea Cambiolo und mich „Amazing Grace“ singt.

Ivo ist sehr berührt. Man sieht es ihm an.
Ivo ist sehr berührt. Man sieht es ihm an.

Ivo, Ausnahmetalent im Bereich der Malerei, ist sichtlich berührt, was umso tragischer ist, weil er sehr kurz darauf bei einem Urlaub in Portugal stirbt. Mit 52 Jahren. Als wäre dieses „Amazing Grace“ gerade für ihn noch einmal eine besondere himmlische Zusage gewesen. Tragisch und ergreifend zugleich. Und für alle unvergesslich. An diesem Abend erzählt uns Björn, dass „Amazing Grace“ der Song war, mit dem er das erste Mal ganz pur vors Publikum gegangen ist, ohne Instrumente und sonstige Hilfsmittel. Á capella und mit einer besonderen Eigeninterpretation. Auch wir sind uns alle einig: Das ist Gänsehaut pur.

Souverän und selbstsicher

Den Kampf mit der Loop-Station hat Björn definitiv gewonnen.
Den Kampf mit der Loop-Station hat Björn definitiv gewonnen.

Was ich bei Dir immer so faszinierend finde, Björn, ist, dass Du so ungemein souverän und selbstsicher wirkst. Du stellst Dich, wie jetzt gerade, einfach irgendwo hin und singst aus dem Stegreif. Und haust den Zuhörer dann gefühlsmäßig einfach um. Bei Dir kann niemand kalt bleiben.

Eeecht? Das wirkt nur so, das mit der Souveränität (er lacht).

Das kann ich gerade nicht wirklich glauben. Letztens habe ich Dich auf der Bühne mit einer Loop-Station gesehen. Da ist zwischendurch mal ordentlich was schief gegangen, aber da hast Du auch nur gelacht und in aller Ruhe an der Loop gebastelt, bis wieder alles lief.

Na ja, das sind die Tücken der Technik. Mit der Loop arbeite ich auch noch nicht so lange und bin da quasi noch im Experimentiermodus. Auch da bin ich ja ganz allein und schau einfach mal, was man so machen kann. Überhaupt, ausprobieren, Neues lernen, das macht mir Spaß. Immer nur dasselbe ist doch langweilig.

„Raise me up“ mit Tanz und Gesang

Wunderschön: Das getanzte "Raise me up" in der Kirche Oberrahmede.
Wunderschön: Das getanzte „Raise me up“ in der Kirche Oberrahmede.

Langweiliges kann ich bei Dir ehrlich und beim besten Willen nirgends finden. Kurz nach der Loop-Station warst Du mit einer wirklich heißen Truppe Tänzerinnen auf der Bühne. Dazu hast Du dann „Raise me up“ aus dem Film „Die Passion Christi“ gesungen. Das Video davon wurde dann in nur zwei Tagen 2500 Mal angeklickt und unter dem Video standen ein Meter Kommentare bewegter Zuhörer.

Ach so, ja, die Chefin der Tanzgruppe ist meine Schwägerin. Sie tanzt schon ihr Leben lang, u.a. bei Klütermann in Lüdenscheid und hatte einfach Lust, mal was mit mir gemeinsam zu machen. Sie macht regelmäßig eine Show auf dem Bielefelder „Leinwebermarkt“ mit sechs Bühnen. Da hat sie mit ihren Mädels eine halbe Stunde mit insgesamt neun Songs. Ich singe dazu einige Titel live mit. Den eben auch. Und so kam da etwas in Bewegung. Es gab z.B. Interesse von Seiten der Uni Bielefeld und auch hier in Lüdenscheid sind wir damit z.B. in der „Nacht der offenen Kirchen“ aufgetreten und hatten auch danach noch die eine oder andere Anfrage. Wir sind sehr gespannt, wohin mit dieser Formation die Reise geht. Einfach erst einmal nur aus Spaß. Schauen wir mal … Und ja, ich war selbst ganz erstaunt, dass das Video so erfolgreich war.

Großes Können und noch mehr Gefühl

Als Solosänger beim Lüdenscheider "Gospelday". Hier mit Markus Opterbeck.
Als Solosänger beim Lüdenscheider „Gospelday“. Hier mit Markus Opterbeck am Klavier.

Also, ich war nicht erstaunt. Du berührst die Menschen eben mit Deiner Stimme. Du singst sehr gefühlvoll.

Ich kann halt nicht anders. Genau das, dieses Gefühl ist ja das, was Singen für mich bedeutet. Genau darum singe ich. Und deswegen singe ich auch genau das, was ich singe. Ich möchte den Menschen etwas von mir geben, möchte sie berühren. Dafür öffne ich mich aber auch, halte nicht zurück. Und das kommt oft genau da an, wo es ankommen soll. Im Herz der Zuhörer. Wenn das gelingt, ist alles gut, dann hat sich der Auftritt und die Arbeit dafür gelohnt.

Vielseitig unterwegs

Auftritt mit seinem Chor "Living Gospel". Vorne rechts im Bild: Sein "Buddie" Julia Späinghaus.
Auftritt mit seinem Chor „Living Gospel“. Vorne rechts im Bild: Julia Späinghaus.

Du bist ja sehr vielseitig musikalisch unterwegs.

Jo, ich liebe den Chor. Ich brauche Chor. Die meiste Zeit meines Lebens war ich in Chören aktiv. Ich genieße das wirklich. In der Gemeinschaft zu singen, wenn um Dich herum eine „Horde“ von Menschen ist, die Dir Schub gibt, die Dich beflügelt und irgendwie anstößt, Dein allerbestes zu geben, das ist schon super. Gerade beim Gospel liebe ich es sehr, in einem großen Chor zu singen.

Nichtsdestotrotz macht es auch genauso Spaß in einem kleineren Vokal-Ensemble zu performen, ebenso wie bei CD-Aufnahmen, Backings oder bei dieser „Gospel with Passion“-Nummer, bei der wir nur vier Leute sind. Auch das hat etwas ganz besonderes. Hier kann man so unglaublich viel mit Dynamik machen. Man singt wirklich zusammen, als Einheit, generiert einen Klang, den man im Chor so nicht hinbekommen kann. Ich mag es aber auch, solo zu singen, weil ich mich als Solokünstler eben dann auch ganz einzigartig ausdrücken kann. Von mir etwas reinlegen kann. Von meiner Persönlichkeit.

Experimente machen Spaß

Das "Hymnen-Projekt". Hier steht er mit der bekannten Sängerin (The Voice of Germany, Grand Prix d´eurovision) Yasmina Hunziker auf der Bühne.
Das „Hymnen-Projekt“. Hier steht er mit der bekannten Sängerin (The Voice of Germany, Grand Prix d´eurovision) Yasmina Hunziker auf der Bühne.

Wie sind da die Rückmeldungen von Deinen Zuhörern?

Es scheint zu funktionieren. Als Solokünstler bin ich einfach noch einmal freier, kann mehr interagieren mit meinem Publikum. Das genieße ich sehr. Im Moment kommt dieses Experimentieren mit der Loop noch dazu. Da bin ich noch lange nicht da, wo ich sein möchte, aber es macht sehr viel Spaß. Auch, wenn mal was daneben geht.

Du kannst Dich anscheinend nicht festlegen, probierst viel aus, kannst auch viel, weil Deine Stimme einfach jede Musik-Richtung trägt.

Ich habe eben auch die große Freiheit, dass ich mich nicht festlegen muss. Ich brauche z.B. keinen Wiedererkennungswert in meiner Stimme. Ich kann singen, wie ich es gerne möchte, da ich mich nicht verkaufen muss. Für einen echten Profisänger ist der Wiedererkennungswert ja das A und O. Er muss einen Charakter in der Stimme haben, der möglichst einzigartig ist.

Einzigartige Stimme

Mit HAns-Werner Scharnowski und "Living Gospel" bei einem Auftritt in Schalksmühle.
Mit Hans-Werner Scharnowski und „Living Gospel“ bei einem Auftritt in Schalksmühle.

Aber hast Du den nicht? Ich höre Dich auf jeder CD raus, auf der Du mit singst. Ich finde, Du hast schon eine einzigartige Stimme.

Wenn Du mit der Musik Geld verdienen willst, sollte Deine Stimme auch entsprechend einen hohen Wiedererkennungswert haben. Das hilft einfach dabei, bekannt zu werden.
Es geht nun mal um den Mainstream als Profimusiker. Du musst gefallen und erkennbar sein, um gebucht zu werden. Aber genau da habe ich eben als jemand, der einen festen Job hat und nicht unbedingt von der Musik leben muss, einen großen Vorteil. Ich darf im Chor singen, im Vokal-Ensemble, aber eben auch als Solosänger. Und darf dabei experimentieren und auch mal ganz anders singen, als man es von mir gewohnt ist.

Ich hörte, Du bist aus Bayern?!?!

Nein, eigentlich bin ich aus Lüdenscheid. Wir haben nur relativ lange in der Nähe von Nürnberg gewohnt. Über einige Umwege haben sich meine Eltern dann entschieden, doch wieder nach Lüdenscheid zurückzukommen. Das war nicht sooo einfach, so als Fast-Franke im Sauerland, aber im Nachhinein finde ich diese Entscheidung wirklich gut.

Irgendwie dual unterwegs

Jazz kann er auch. Hier mit Julia Späinghaus in Karo´s Musik Café.
Jazz kann er auch. Hier mit Julia Späinghaus in Karo´s Musik Café.

Du bist ja nicht nur Musiker, sondern auch Computer-Freak?

Ja, ich habe mein Fachabitur in dem Bereich gemacht. Mit einem Schnitt von 1,0. Was unfair war, weil ich dafür nix getan habe. Danach habe ich dann auch in die Richtung studiert. Auch das ist irgendwie mein „Ding“.

Wie jetzt? 1,0?!?! Unfair?!?

Jaaahaa, da waren Leute, die haben wirklich viel gelernt und waren schlechter als ich. Ich habe einfach immer ziemlich genau im Unterricht zugehört und musste dann nicht mehr groß zu Hause lernen. Dieses Prinzip des aufmerksamen Zuhörens habe ich schon früh verinnerlicht und das war immer ein echter Vorteil und spart zudem richtig viel Zeit.

Ein furchtbar netter Schüler

Er kann alles tragen ;-) Die Gospel-Kutte steht im gut!
Er kann alles tragen 😉 Die Gospel-Kutte steht im gut!

Warst Du immer ein netter Schüler?

Ja, furchtbar. Irgendwie durfte ich aber trotzdem mit den coolen Leuten abhängen. Habe ich auch nie so richtig verstanden.

Aber Du bist auch cool, oder? Jedenfalls machst Du ziemlich coole Sachen und die schon lange. Du bist sehr früh in einen Bereich eingestiegen, der zu der Zeit für die meisten noch ein Buch mit sieben Siegeln war, nämlich in diese besagte „Programmiererei“, die Dich heute ernährt. Und parallel dazu warst Du auch als Sänger immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.

Ok, das stimmt schon irgendwie. Musik hat mich ja auch immer interessiert. In den 90-er Jahren war das z.B. die „Ten-Sing“-Bewegung, die sehr, sehr erfolgreich war. Da hab ich mitgesungen und dann da auch ziemlich schnell als Solosänger. Dann stehst Du da als ganz junger Mensch auf der Bühne und klar, das pusht Dich auch sehr. Ich bin da ziemlich durchgestartet, hab Konzerte organisiert, Freizeiten und die Auftritte, Proben etc. Alles, was damit zusammenhing. In dieser Zeit hat sich massiv mein Selbstbewusstsein als Sänger ausgebildet. Ich habe die Bühnenscheu überwunden, wusste einfach danach, was ich kann und was nicht.

Hast Du Fans?

Brauch ich doch nicht. (lacht)

Du hast Fans. Viele Fans.

Ja, „ich brauch keine Fans“, klingt echt bescheuert. Was ich damit sagen will ist, dass Du als Profimusiker natürlich ganz viele Fans brauchst, wenn Du davon leben musst. Ich habe da viel mehr Freiheit und kann einfach das tun, was mir Spaß macht, ohne kommerziellen Hintergedanken. Das ist sehr entspannend.

Du arbeitest ja sehr viel mit Hans-Werner Scharnowski zusammen, einem erfolgreichen Musiker und Musikproduzenten. Er hat „Living Gospel“ gegründet und ist jetzt in Münster der erste Pop-Kantor des Bistums Westfalen.

Ich bin 2004 zu „Living Gospel“ gekommen. Seitdem kenne ich ihn. Der Chor ist gewachsen und gewachsen. Mit Hans-Werner Scharnowski zu arbeiten macht Freude, er ist einfach ein Profi und hat viel Erfahrung. Von ihm habe ich viel gelernt. Er ist ja nicht nur selbst Sänger, Musiker und Chorleiter, sondern eben auch Produzent und Songwriter. Sehr breit aufgestellt. Und er kennt wirklich jeden in der Musikbranche. Mit ihm zu arbeiten ist sicher ein Privileg. „Living Gospel“ ist natürlich so etwas wie sein persönliches „Baby“. Ist ihm sicher nicht leicht gefallen, den Chor abzugeben. Und auch dem Chor ist es nicht leicht gefallen, ihn ziehen zu lassen. Aber alles in allem sind wir einfach dankbar für die gemeinsame Zeit und auch diesen großen Erfolg, den wir zusammen hatten. Jetzt geht es weiter. In etwas Neues hinein.

Wie siehst Du Dich selbst im Moment als Musiker?

Auf dem Rathausplatz Lüdenscheid.
Auf dem Rathausplatz Lüdenscheid.

Musik zu machen ist immer noch etwas Besonderes für mich. Ich möchte alles geben als Sänger. Aber dann eben auch in Projekten, hinter denen ich voll stehe.

Man gibt ja alles von sich da auf der Bühne, macht sich, wenn man mit dem Herzen singt ja quasi „nackich“ vor seinem Publikum. Das muss deshalb einen vernünftigen Rahmen haben, ich will mich dabei wohl fühlen. Musik soll bei mir keine Partyunterhaltung sein. Singen ist für mich etwas fast Intimes. Ich öffne mich dabei und gebe etwas von mir preis, auch wenn das nicht alle mitbekommen, was ich da von mir gebe. Nicht jeder kann das direkt hören. Trotzdem ist es da, ist öffentlich. Und das zeige ich nicht einfach rum. Deswegen brauche ich Musik, in die ich mich reingeben kann, die mir etwas bedeutet. Das kann ich z.B. bei Liebesliedern aber auch bei geistlicher Musik, Worship oder durchaus auch klassischer Musik oder Jazz. Gospel, klar, keine Frage. My Favourite!

Offen sein für neue Impulse

Er hat viele Fans. Kein Wunder bei dem "Smile" und der Stimme!
Er hat viele Fans. Kein Wunder bei dem „Smile“ und der Stimme!

Wo geht es da für Dich hin?

Auch nach so vielen Jahren als Sänger kann ich an meiner Stimme noch arbeiten, kann noch viel mehr aus ihr herausholen. Ich will weiterkommen, als Mensch und Musiker! Ich möchte noch freier werden in meiner Stimme. Möchte ausprobieren, zu was ich als Sänger fähig bin.

Musik zu machen wird nie langweilig, ist immer eine neue Herausforderungen und bleibt damit einfach sehr, sehr spannend. Und das fasziniert mich nicht nur, sondern fordert mich auch immer wieder ganz persönlich dazu heraus, als Mensch an mir zu arbeiten und zu wachsen. Ich will mich weiterentwickeln, offen sein für neue Impulse. Ich bin mir sicher, dass es dann auch immer weiter geht. Letztendlich bin ich noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Es bleibt spannend und das macht eben auch diesen besonderen Reiz aus, als Musiker zu leben und zu arbeiten.

Wer die Gelegenheit hat, Björn Bergs einmal live zu erleben, ob allein, zu viert oder mit seinem Gospelchor, sollte dies auf keinen Fall verpassen. Er berührt die Herzen ohne Umweg und erzeugt dieses ganz besondere Gänsehautfeeling, das man nur bei ganz wenigen Sängern erlebt. Und man darf sehr gespannt sein, wohin ihn sein Lebensweg  noch führen wird. Auf ihn darf Lüdenscheid aber schon jetzt zu recht sehr stolz sein. Hier noch einmal abschließend eine kleine Hörprobe mit ihm als Teil von „Gospel with Passion“:

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