Andrea Cambiolo Wallkum
Andrea Cambiolo Wallkum und ihr Ciccolina. Das Restaurant und seine "gute Seele". Für Andrea ist mit dem Ciccolina ein Lebenstraum wahr geworden. Alle Fotos des Artikels sind von Mike Starink und Iris Kannenberg.

Lüdenscheid. Andrea Cambiolo Wallkum ist ein echter Wirbelwind. Große bernsteinfarbene Augen, sehr apart, immer chic gekleidet und immer ein Lächeln im Gesicht, das Eisberge schmelzen könnte. Bei unserem Interview, zu dem sie mich zu sich nach Hause eingeladen hat, öffnet sie mir mit eben diesem strahlenden Lächeln die Tür. Da ist es kein Wunder, dass man sich vom ersten Moment an wohl bei ihr fühlt. Sie begegnet einem als Mensch, der jeden genau so nimmt, wie er ist, ohne wenn und aber. Und das ist wohl eines der Geheimnisse eines wirklich guten Gastronomen. Diese Fähigkeit, bei jedem Gast zu erspüren, wer er ist und was er braucht, um zufrieden nach Hause zu gehen. Und wiederzukommen.



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Andrea bei sich zu Hause im Garten. Ihr strahlendes Lachen ist einfach ansteckend. Man fühlt sich als Gast sofort wohl. Foto. Kannenberg
Andrea bei sich zu Hause im Garten. Ihr strahlendes Lachen ist einfach ansteckend. Man fühlt sich als Gast sofort wohl.

Natürlich reden wir als echte Mädchen dann auch erst mal über alles andere, nur nicht über das Interview. Sie ist da völlig vorurteilsfrei und sehr entspannt. Versucht nicht etwas zu vorzuspielen, sondern ist ganz sie selbst. Offen und ehrlich.

Andrea Cambiolo Wallkum ist ein temperamentvoller Mix aus Italienern, Franzosen und Deutschen. Ein paar Belgier sind auch dabei. Und vielleicht Südamerikanern, so schwungvoll, wie sie durchs Leben tanzt. Von allen diesen Nationen scheint sie das Beste abbekommen zu haben. Nach einem langem Gespräch, gemütlich bei Kaffee und im Sonnenschein, konzentrieren wir uns schließlich doch noch auf das, weswegen ich eigentlich hier bin: Auf das Interview.

Andrea, Du hast ja 2013 als Wirtin das Restaurant Ciccolina im Haus der Turbo Schnecken übernommen. Da war das Ciccolina noch gar nicht richtig fertig und das ist ja noch gar nicht so lange her. Trotzdem hat man das Gefühl, die ganze Stadt würde Dich persönlich kennen und das Restaurant gäbe es schon ewig. Wie kommt das?

Sie ist eine südländische Schönheit. Unbestritten.
Sie ist eine südländische Schönheit. Unbestritten.

Ich bin ja schließlich auch aus der Ecke hier. Bin hier geboren und groß geworden und habe immer gerne hier gelebt. Seit meinem 21. Lebensjahr habe ich zudem in der Lüdenscheider Gastronomie gearbeitet. Überall hier in der Stadt. Da kennt einen dann irgendwann eben auch jeder.

Angefangen habe ich in einem Bistro, in dem Haus, in dem heute das Lönneberga ist. Das war erst gar nicht so einfach. Ich war ja noch sehr jung und auch ziemlich schüchtern. Aber mit der Zeit habe ich die Schüchternheit im Umgang mit den Gästen verloren. Ich habe sehr schnell begriffen, dass mir Gastronomie und die damit verbundene Dienstleistung liegt. Ich habe ein Herz für Menschen und finde leicht Zugang zu ihnen. Dazu kommt dann mit der Zeit eine gewisse Routine, die einem ebenfalls weiter hilft. So wie in jedem Job. Dann machen einem die vielen Menschen, denen man tagtäglich begegnet auch keine Angst mehr, sondern im Gegenteil man fängt an, dieses Leben zu genießen. Ich bin einfach mit Leib und Seele Gastronomin.

Das kommt voll rüber. Das Ciccolina gewinnt viel Atmosphäre allein dadurch, dass Du dort herumläufst. Du alleine bist ja schon ein richtiger Publikumsmagnet. Aber auch Deine Künstler fühlen sich sehr wohl bei Dir und wissen sich gut betreut.

Die Gäste fühlen sich wohl bei Andrea und ihrem team. Hier bei einem Konzert des Jazz Clubs e.V.
Die Gäste fühlen sich wohl bei Andrea und ihrem Team. Hier bei einem Konzert des Jazz Clubs e.V.

Ich mache einfach jetzt, was ich immer machen wollte. Ich lebe meinen Traum. Habe dadurch das Gefühl, angekommen zu sein – jeden Tag aufs Neue. Mir macht diese Art des Arbeitens große Freude. Und ich glaube, man strahlt diese Freude dann auch aus. Und kann andere positiv damit bestärken.

Wie bist Du denn an das Ciccolina gekommen?

Ach, ich hatte schon einige Zeit lang das Gefühl, dass ich endlich meinen Traum von einem eigenen Geschäft wahr machen sollte. Ich habe lange in Baden-Württemberg gelebt, bin mit meinem früheren Mann dorthin gezogen. Ich habe ja auch zwei Söhne, da kannst Du die Arbeitszeiten, die im Gastrobereich üblich sind, erst einmal vergessen. Ich habe nach der Ausbildung zur Industriekauffrau, die ich bei der Firma „Neumärker Gastronomie und Großhandel“ in Hemer gemacht habe, dann auch gern in diesem Bereich gearbeitet. Auf einem höheren Level natürlich. Ich war für diese Firma eigenständige Messe-Verkäuferin und im Außendienst. Ich bin da auch echt erfolgreich gewesen.

Das Ciccolina im Sommer: Südliches Flair trifft aufs kühle Sauerland. Eine gelungene Kombination.
Das Ciccolina im Sommer: Südliches Flair trifft aufs eher kühle Sauerland. Trotzdem eine gelungene Kombination.

Aber irgendwann hatte ich eben auch einen Ehemann und zwei Kinder und habe dann mehr als ein Jahrzehnt für einen Personaldienstleister gearbeitet. Zu moderateren Arbeitszeiten. Auch da mit viel Erfolg.

Ich war Geschäftsstellenleiterin und Personalchefin, hatte einen gut bezahlten Job, mit Dienstwagen und allem.

Parallel dazu habe ich aber auch immer, wenn irgend möglich, in der Gastronomie gearbeitet, habe den Kontakt dahin nie verloren. Mir macht das einfach Spaß und viel Freude.

Wie bist Du denn vom Personaldienstleister in Stuttgart, ins Ciccolina nach Lüdenscheid gekommen?

Als mein Arbeitgeber vor ein paar Jahren räumlich umziehen wollte, war ich einfach bereit für was Neues. Ich wollte zurück zu meinen Wurzeln. Ich bin also zu der Leitung da hin und habe gesagt, dass ich nicht mehr mitkomme. Die haben das erst gar nicht geglaubt, mich dann aber irgendwann doch ziehen lassen. Zu dem Zeitpunkt waren meine Jungs ja schon relativ erwachsen und meine Ehe gab es auch nicht mehr. Ich hatte also die Freiheit, die Kraft und den Willen, noch einmal richtig durchzustarten. Ich habe dann auch erst mal ein Restaurant in der Nähe von Stuttgart gepachtet. Das lief gar nicht schlecht.

Immer Sehnsucht nach Lüdenscheid

Ein Anziehungspunkt für Künstler und Kulturschaffende. Andrea und helmut von Jazz Club. Die beiden sind sich in Sachen Kultur völlig einig.
Ein Anziehungspunkt für Künstler und Kulturschaffende. Andrea und Helmut von Jazz Club. Die beiden sind sich in Sachen Kultur völlig einig.

Parallel dazu hatte ich aber immer Sehnsucht nach Lüdenscheid. Es zog mich irgendwie zurück. Die Kontakte hier habe ich auch nie abbrechen lassen. Meine Mutter lebt ja auch hier und andere Verwandte. Und ich habe hier viele Freunde.

Ja, aber Du hattest Dich ja erst mal für das Restaurant in Stuttgart entschieden.

Heute denke ich, das war irgendwie auch Fügung. Ich habe noch einmal viel gelernt in der relativ kurzen Zeit, in der wir, mein damaliger Lebensgefährte Sascha und ich, das Restaurant geführt haben. Aber das Gefühl, dass das immer noch nicht der Platz war, an dem ich wirklich sein wollte, verstärkte sich auch in dieser Zeit. Es war die richtige Entscheidung, mich selbstständig zu machen, aber noch nicht der richtige Platz. Und dann habe ich eines Tages die Anzeige im Gastro-Führer gelesen, dass die Turbo-Schnecken einen Pächter für das Ciccolina suchten. Die Anzeige ist mir richtig ins Gesicht gesprungen.

Alle Brücken hinter mir abgebrochen

Andrea und Mike, der nicht nur bei ihr arbeitet , sondern auch zu den Top-Fotografen der Stadt zählt. irgendwie typisch für´s Ciccolina.
Andrea und Mike Starink, der nicht nur bei ihr hinter dem Tresen arbeitet , sondern auch zu den Top-Fotografen der Stadt zählt. Es macht ihm einfach Spaß im Ciccolina mitzuhelfen. Irgendwie typisch.

Da habe ich mich dann sofort beworben. Irgendwie hatte ich auch kaum Zweifel daran, dass das klappen könnte. Ich hatte das Gefühl, das ist es! Und ich habe mich dann auch gegen sechs andere Mitbewerber durchgesetzt. Ich habe keinen Moment mehr gezögert und bin zusammen mit meiner Schwester, die auch in Stuttgart lebte und Sascha, der jetzt hier im Ciccolina ebenfalls mit im Team arbeitet, nach Lüdenscheid zurück gezogen.

Das ging alles so schnell, dass ich mich selbst gewundert habe. Turbo eben. Aber es war auch ein Nach-Hause-Kommen. Es fühlte und fühlt sich richtig und gut an, alle Brücken hinter mir abgebrochen und wieder in Lüdenscheid zu sein. Natürlich leben meine Söhne noch in Baden-Württemberg. Und meine Nichte mittlerweile auf Madeira. Aber wir telefonieren viel und halten engen Kontakt.

Hier bekommt sie ihr "Gütesiegel" von der Degosa überreicht.
Hier bekommt sie ihr „Gütesiegel“ von der DEHOGA überreicht.

Du hast ja jetzt auch schon nach relativ kurzer Zeit von der DEHOGA Westfalen e.V. als größter Arbeitgeber- und Branchenverband für das Gastgewerbe in Westfalen das „Westfälische Gütesiegel“ zugesprochen bekommen. Eine hohe Auszeichnung im Gastronomie-Bereich. Was meinst Du woran das liegt, dass das Ciccolina so gut ankommt und so eine große Aussenwirkung hat?

Nun, wir geben einfach auch alles. Wir sind ein gut eingearbeitetes Team, das sich gegenseitig schätzt und in dem jeder weiß, worin die Stärken und Schwächen des anderen liegen. Wo jeder am sinnvollsten eingesetzt ist. Wir unterstützen uns gegenseitig und stehen uns nicht im Weg. Es gibt kein Konkurrenzdenken, wir sind einfach zusammen das Ciccolina.

Einfach ein besonderer Platz

Auch ohne ihn wäre das Ciccolina nicht das, was es ist: Sascha kam mit Andrea aus Süddeutschland nach Lüdenscheid.
Auch ohne ihn wäre das Ciccolina nicht das, was es ist: Sascha kam mit Andrea aus Süddeutschland nach Lüdenscheid.

Zugleich versuchen wir, jeden Tag richtig gutes Essen auf den Tisch zu bringen. Mit mediterranem Einschlag und immer auch besonderen Angeboten für die vielen Vegetarier, die zu uns kommen. Ich koche ja im Moment selbst und nehme für unser Essen nur absolut frische Zutaten.

Zudem ist das Ciccolina einfach ein besonderer Platz, mit einer besonderen Ausstrahlung. Ich stand damals auf der Baustelle hier und konnte mir genau vorstellen, wie wunderbar dieses Restaurant einmal werden würde. Obwohl alles noch im Rohbau war, konnte man das Potential, das in dem Raum hier liegt, förmlich greifen.

Welches Potential?

Viele Gäste und ein schönes Ambiente. Andrea und ihr Team machen vieles richtig.
Glückliche Gäste und ein schönes Ambiente. Andrea und ihr Team machen vieles richtig.

Nun, da waren die hohen Decken, die schönen Fenster, dieses Flair von Tradition, altem Industriedenkmal und neuem, modernen Leben. Es schien irgendwie drauf zu warten, dass wir loslegen.

Dazu kommt dieses Miteinander von Restaurant und Sport, da wir ja eingebettet sind in den Betrieb der Turbo-Schnecken. Die vielen lieben Sportler hier haben uns von Anfang an bestens aufgenommen und unterstützt. Es ist einfach toll, dass die Menschen, die hier trainieren und zur Reha kommen, dann oft noch etwas bei uns essen oder trinken oder einfach nur eine Runde zum Reden vorbei kommen.

Das schafft eine herzliche, familiäre Atmosphäre, einfach, weil man nach einer Zeit viele Menschen ganz persönlich kennt und sich schon auf die einzelnen Gäste freut. Auch mit der Leitung des Hauses kommen wir gut zurecht und freuen uns darüber, wie viel Respekt und Anerkennung uns von seiten der Turbo-Schnecken entgegen gebracht wird. Sie haben uns gerade zu Anfang auch viel geholfen und sehr unterstützt.

Andrea und die Brasilianische Sängerin Marcia Bittencourt. Die beiden hatten direkt einen Draht zueinander.
Andrea und die Brasilianische Sängerin Marcia Bittencourt. Die beiden hatten direkt einen Draht zueinander.

Das Ciccolina mausert sich ja auch immer mehr zu einer kulturellen Instanz in Lüdenscheid. Du hast ständig neue interessante, Künstler im Haus. Und wechselnde Ausstellungen an den wänden. Der Jazz Club e.V. tagt gern und häufig bei Dir und ist jedes Mal begeistert. Und man sieht auch unter den Gästen viele Künstler, die das ganze Ambiente anscheinend auch anzieht. Hier ist irgendwie ein kreativer Spirit. Wie erklärst Du Dir das?

Nun, wir bieten einen Raum, in dem alle Sinne gleichermaßen angeregt werden. Hören, schmecken, riechen, sehen, anfassen. Oft alles parallel. Wir zelebrieren das fast. Du kannst sitzen und essen, dabei die Bilder betrachten, vielleicht dabei einem guten Musiker zuhören. Ein bisschen tanzen. Etwas Gutes trinken, schöne Gespräche führen. Und wir haben Platz! Selbst große Gruppen fühlen sich bei uns wohl, weil sie sich bewegen können, essen, aber auch aufstehen, einen Drink nehmen am Tresen. Mal rausgehen, oder wie jetzt im Sommer auch draußen sitzen und die Sonne genießen. Oder eine laue Sommernacht. Ich denke, die Atmosphäre ist einfach besonders und regt Geist und Seele an.

Eine besondere Atmosphäre. Künstler sind hier inspiriert.
Eine besondere Atmosphäre. Künstler sind hier inspiriert.

Du hast ein großes Faible für südamerikanische Musik und für die lateinamerikanischen Tänze, oder?

Ja, ich habe immer gern getanzt. Sehr gerne. Ich liebe die lateinamerikanische Musik, fühle mich auch mit der Kultur verbunden. Manchmal denke ich, ich habe einfach meine Wurzeln da in Südamerika. In Italien, woher ja mein Vater kommt, gab es viele Einwanderer vom südamerikanischen Kontinent.

Wer weiß, vielleicht habe ich durch irgendeinen Verwandten, der von da kam, die entsprechenden Gene abbekommen.

Du tanzt sehr gut?

Ich konnte das immer einfach so. Habe Preise ertanzt und hatte immer viel Freude an dieser besonderen Art der Bewegung. Das liegt mir. Ich habe auch Künstler hier, die dieses Flair mitbringen. Wie z.B. vor kurzem noch Marcia Bittencourt, eine Brasilianerin, die bei uns gesungen hat und zu der ich sofort einen Draht hatte. Sie auch zu mir, wir haben uns auf Anhieb verstanden.

Du bietest aber auch an speziellen Abenden besonderes Essen an, hast auch mal DJ’s da, man kann tanzen, dann spielen wieder einzelne Musiker wie Luis Gonzales. Bei Dir ist irgendwie immer was los.

Hmmm. Was biete ich nächste Woche zu Essen an? Andrea übrlässt nichts dem Zufall. Plant genau und präzise vor.
Hmmm. Was biete ich nächste Woche zu Essen an? Andrea übrlässt nichts dem Zufall. Plant genau und präzise vor.

Ich freue mich, meinen Gästen viel Abwechslung anzubieten. Wir denken uns als Team auch immer wieder etwas neues aus, sind offen für neue Eindrücke und neue Menschen.

Lebenswunsch ist wahr geworden

Unsere Gäste sollen nach Hause gehen und auf einen unvergesslichen Abend zurückblicken. Wenn uns das gelingt und ich dann auch noch die entsprechende Rückmeldung von den Gästen bekomme, dann bin ich wirklich glücklich. Und natürlich immer wieder darüber, dass das alles in Lüdenscheid möglich ist. Inmitten von Freunden und Familie. Da ist ein Lebenswunsch für mich wahr geworden.

Was würdest Du abschließend unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Andrea und ihr Ciccolina. Sie ist angekommen.
Andrea und ihr Ciccolina. Sie ist angekommen.

Dass man nie zu alt ist, um noch mal neu durchzustarten. Dass man an seinen Lebensträumen festhalten sollte und den Glauben an sich und das Leben nie wegwerfen sollte. Egal, was die anderen sagen. Dass es möglich ist, dass das, was man als Vision vielleicht schon Jahrzehnte in sich trägt, wahr werden kann.

Manchmal dauert es wirklich lange und man braucht viel Geduld. Aber am Schluss lohnt es sich, geduldig gewesen zu sein. Einfach, weil man rückblickend sieht, dass alles, was einem widerfährt irgendwie Sinn macht. Ich habe viele harte Zeiten hinter mir und auch heute ist es oft noch schwer. Das Restaurant, Personal-Verantwortung, ein Leben, das sich nicht in einen Acht-Stunden-Rhythmus pressen lässt, sondern mir oft alles abverlangt. Aber es macht mich glücklich. Ich weiß, dass es der richtige Weg für mich ist. Ich bin zufrieden. Und angekommen.

 

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