Bürgermeister Uwe Schmalenbach, Valeria Paslar und Bartos Labus stellten das haus- und Hofflächenprogramm vor. Foto: Wolfgang Teipel

Herscheid. Wer sich auf eigenem Grund und Boden für ein schöneres Herscheid engagiert, kann dafür belohnt werden. Für Verschönerungsmaßnahmen steht ab sofort ein Fördertopf mit 60.000 Euro zur Verfügung.

„Diese Mittel sollen ein finanzieller Anreiz sein, an einem schöneren Herscheid mitzuarbeiten“, sagt Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Insbesondere solle die Aufenthaltsqualität im Ortskern verbessert werden. Daran arbeite auch die Gemeinde, beispielsweise mit der Neugestaltung des Alten Schulplatzes. „Aber auch Privatleute können etwas tun“, betont der Rathaus-Chef.

Verbesserungsbedarf in jedem Ort

Interessierte Immobilienbesitzer können dabei auf die Unterstützung von Valeria Paslar bauen. Die Citymanagerin ist Mitarbeiterin des Dortmunder Büros „Stadt + Handel“. „Verbesserungsbedarf ist in jedem Ort vorhanden“, sagt sie. In Plettenberg mache sie mit dem haus- und Hofflächenprogramm zurzeit gute Erfahrungen. „Das Interesse an der Förderung ist groß“, berichtet sie.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach beugt aber gleich einem Fehlschluss vor. „Das Geld kann tatsächlich nur für Verschönerungsmaßnahmen und nicht etwa für notwendige Instandsetzungen oder Ähnliches bereitgestellt werden.“

Interessenten, die sich mit solchen Verschönerungsmaßnahmen befassen wollen, sollten sich zunächst mit Valeria Paslar in Verbindung setzen. Nach telefonischer Absprache unter 0171/3184017 oder per Mail paslar@stadt-handel.de hat sie einmal pro Woche (jeweils donnerstags) Gelegenheit zu Hausbesuchen und Beratungen. Sie kann Interessenten auch beim Ausfüllen der Anträge unterstützen. Die Entscheidung über die Vergabe der Mittel erfolgt dann im Bauamt.

Der maximale Förderbetrag liegt bei 10.000 Euro pro Maßnahme. Die Bagatellgrenze wurde auf 500 Euro festgesetzt. Gefördert werden 50 Prozent der Kosten bei einem Höchstsatz von 30 Euro pro Quadratmeter aufgewerteter Fläche.

Der Förderbereich (hier in Rot) erstreckt sich auf die Plettenberger und Lüdenscheider Straße, einen Teil der Bergstraße und der Räriner Straße, den Bereich rund um die Apostelkirche sowie die Umgebung rund um den Neuer Weg.

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