Eine Patientin mit der Stationsleiterin der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation, Birgit Greitemann. Foto: Andrea Kleff

Werdohl/Lennetal. Die Stadtklinik Werdohl hat bereits seit 2015 in die Neuanschaffung von Pflegebetten und Nachtschränken investiert. Mit der kürzlich erfolgten Anlieferung von 48 neuen Betten entsprechen nun alle dem modernsten Standard und auch das letzte mechanisch zu bedienende konnte ausrangiert werden.
Insbesondere Bedienerfreundlichkeit und mehr Patientenkomfort haben bei der Auswahl der insgesamt 121 neuen Klinikbetten eine entscheidende Rolle gespielt.

„Die Resonanz unserer Patienten und Mitarbeiter ist durchweg positiv“, so Christine Lehnert, Pflege- und Verwaltungsleiterin an der Stadtklinik. Dies bestätigt auch Hertha Siebeking, Patientin der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation: „Der Komfort ist sehr gut und durch die erhöhten Seitenteile fällt mir das Aufstehen auch viel leichter“, betont sie.

Arbeitserleichterung für Pflegekräfte

Per Handschalter kann sie die Liegefläche entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen, bequem, einfach und ohne fremde Hilfe verstellen. Auch die Betthöhe lässt sich individuell elektrisch ändern, sodass den Pflegekräften ein rückenschonendes Arbeiten ermöglicht wird.

„Uns ist wichtig, dass auch ältere Patienten gut mit der Bedienung zurechtkommen und bereits im Bett mobilisiert werden können“, erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Denn vor allem bei Senioren ist eine schnelle Mobilisierung das A und O. Eine längere Pflegebedürftigkeit kann so oftmals verhindert werden. Neben den klassischen Pflegebetten der neuesten Generation wurden auch so genannte Vis-a-Vis Betten angeschafft.

Weiche Sturzmatte für alle Fälle

Hierbei kann die Pflegekraft das Fußteil des Bettes mit einem einfachen Handgriff wegschieben, sodass der Patient eine bequeme sitzende Position einnehmen kann und seine Füße beim Aufstehen bereits einen sicheren Bodenkontakt haben. 15 neue Niedrigstbetten lassen sich hingegen so tief herunter fahren, dass der Patient keiner Verletzung durch einen möglichen Sturz ausgesetzt wird. Eine weiche Sturzmatte vor dem Bett mindert diese Gefahr zusätzlich. Neben der Stadtklinik ist übrigens auch das Marienhospital Letmathe im Unternehmensverbund der Märkischen Klinken ist seit Kurzem komplett mit Betten der neuesten Generation ausgestattet.

Vorgänger landen in der Ukraine und im Kosovo

Besonders freuen sich die Mitarbeiter der Stadtklinik darüber, dass die alten Betten eine neue Verwendung gefunden haben: Parallel zur Lieferung der neuen erfolgte die Spende der alten Klinikbetten an die Malteser, die eine Lieferung in den Kosovo und in die Ukraine organisieren. Und dort werden Betten für den Aufbau und den Betrieb von Krankenhäusern ganz dringend benötigt.

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